sport1.de

  1. Zweitligist SC Paderborn trauert um seinen langjährigen Präsidenten und Geldgeber Wilfried Finke.

    Wie die Ostwestfalen bekannt gaben, starb der Möbelunternehmer am Dienstagmorgen nach schwerer Krankheit im Alter von 67 Jahren zu Hause im Kreise seiner Familie.

    Neben seiner erfolgreichen unternehmerischen Tätigkeit war Finke dem Paderborner Sport eng verbunden. Bis zu seinem Rücktritt im Juli 2018 engagierte er sich mehr als 20 Jahre lang als Präsident und Hauptsponsor des SCP.

    Höhepunkt seiner Amtszeit war der erstmalige Bundesliga-Aufstieg der Paderborner im Jahr 2014.

    • Chinesischer Spitzenklub zieht Kaufoption bei Paulinho (23.04 Uhr)
    • Solari spricht über Iscos Zukunft (20.51 Uhr)
    • Tuchel schaltet sich in Weigl-Poker ein (9.26 Uhr)

    +++ 23.04 Uhr: Chinesischer Spitzenklub zieht Kaufoption bei Paulinho +++

    Der brasilianische Nationalspieler Paulinho wechselt fest vom FC Barcelona zum chinesischen Spitzenklub Guangzhou Evergrande.

    Wie Barca am Dienstagabend mitteilte, zog die Mannschaft von Trainer Fabio Cannavaro die Kaufoption für den bislang ausgeliehenen 30-Jährigen und zahlt damit per Klausel festgelegte 42 Millionen Euro Ablöse.

    Barca hatte Paulinho im Sommer 2017 für rund 40 Millionen von Guangzhou gekauft, ein Jahr später folgte die Rückkehr auf Leihbasis.

    +++ 20.51 Uhr: Solari spricht über Iscos Zukunft +++

    Spätestens nachdem Isco am Wochenende beim 2:1-Sieg von Real Madrid über Betis Sevilla über die gesamten 90 Minuten auf der Bank saß, brodelt die Gerüchteküche um den spanischen Nationalspieler.

    Mehrere internationale Medien brachten den 26-Jährigen mit italienischen Vereinen in Verbindung. So soll u. a. Juventus Turin Interesse gezeigt haben.

    Real-Coach Santiago Solari wollte zu den Gerüchten nur bedeckt Stellung nehmen: "Wir haben einen wundervollen Kader und ich muss entscheiden, wer in jedem Spiel eingesetzt wird. Es ist nicht meine Aufgabe über die Transferpolitik zu sprechen. Ich bin nur der Trainer", sagte Solari auf der Pressekonferenz vor dem Copa-del-Rey-Rückspiel gegen CD Leganes.

    +++ 20.49 Uhr: Ronny sorgt für Verwirrung +++

    Was zunächst wie die Hammer-Meldung in der siebten Liga schien, sorgt nun für Verwirrung.

    Der ehemalige Bundesliga-Profi Ronny sollte eigentlich knapp einen Monat lang bei Siebtligist Berlin United, dem Klub des 1990er-Weltmeisters Thomas Häßler, mittrainieren. Selbst ein längerfristiges Engagement stand laut BZ im Raum.

    Doch nun kam alles anders: Denn am Dienstag stand Ronny plötzlich im Trainingslager des Schweizer Vereins FC Wil auf dem Trainingsplatz und soll beim Tabellenvierten der zweiten Schweizer Liga ein einwöchiges Probetraining absolvieren.

    Wie die Bild berichtet, soll Ronny in einer Nacht-und Nebelaktion zum Klub des ehemaligen Kaiserslautern-Trainers Konrad Fünfstück geflogen sein und die Berliner am Telefon informiert haben. 

    +++ 19.26 Uhr: Babel wechselt in die Premier League +++

    Der niederländische Nationalspieler Ryan Babel wechselt zum FC Fulham und wird damit Sturmkollege von Andre Schürrle. Der 32-Jährige, der von 2011 bis 2012 bei der TSG Hoffenheim unter Vertrag stand, kommt von Besiktas Istanbul zu den "Cottagers", die als Vorletzter der Premier League akut abstiegsbedroht sind. Babel soll rund 1,5 Millionen Euro Ablöse kosten.

    Babel, der einst bei Ajax Amsterdam als kommender Topstar galt und 2007 zum FC Liverpool wechselte, hatte nach einem langen Karrieretief mit einem Abstecher in die Vereinigten Arabischen Emirate durch starke Leistungen bei Besiktas nach sechs Jahren die Rückkehr ins Nationalteam geschafft. 

    Beim türkischen Spitzenklub war er zuletzt in Ungnade gefallen, weil er bei den Verhandlungen über die Verlängerung seines auslaufenden Vertrags überzogene Gehaltsforderungen gestellt haben soll.

    +++ 15.21 Uhr: "Chicharito" auf dem Sprung nach Spanien? +++

    Der ehemalige Leverkusen-Stürmer Javier "Chicharito" Hernandez steht vor einem Wechsel zum FC Valencia.

    Wie Sky Italien berichtet, sollen sich Hernandez und Valencia bereits über die Modalitäten einig sein. Nur noch die Ablöseverhandlung mit Hernandez' aktuellem Klub West Ham United steht noch aus.

    Allerdings wollen die Londoner ihn nicht im Januar abgeben. Valencia ist auf der Suche nach einem Nachfolger für Michy Batshuayi, der zurück zum FC Chelsea geschickt wurde.

    +++ 12.09 Uhr: Cech gibt Karriereende bekannt +++

    Arsenal-Torhüter Petr Cech hat seinen Rücktritt zum Saisonende bekannt gegeben.

    "Das ist meine 20. Saison als Profi, nun ist der richtige Zeitpunkt gekommen, um bekannt zu geben, dass ich am Ende der Saison zurücktreten werde", schrieb der Tscheche in den sozialen Netzwerken.

    Cech weiter: "Ich habe 15 Jahre in der Premier League gespielt und jede einzelne Trophäe gewonnen, ich glaube, dass ich alles erreicht habe." Er wolle mit Arsenal noch eine Trophäe gewinnen und dann "sehen, was mir das Leben außerhalb des Platzes bietet."

    +++ 11.17 Uhr: Schalke bei Stürmersuche ausgestochen? +++

    Der FC Schalke 04 sucht aktuell nach einem Stürmer und hat dabei offenbar den Kürzeren gezogen.

    Wie die englische Daily Mail berichtet soll Mbwana Samatta von KRC Genk bereits kurz vor einem Wechsel nach Gelsenkirchen gestanden haben. Allerdings soll sich nun mit Cardiff City ein weiterer Klub in den Poker eingeschaltet haben.

    Der Premier-League-Klub soll rund 14,6 Millionen Euro für Samatta geboten haben. Eine Summe, bei der Schalke wohl passen muss.

    Samatta hat in der belgischen Jupiler League 15 Tore in 20 Spielen erzielt und kommt wettbewerbsübergreifend auf 24 Tore in 31 Partien.

    +++ 9.38 Uhr: Chelsea hängt Hazard Mega-Preisschild um +++

    Der Wechsel von Chelseas Eden Hazard zu Real Madrid scheint nur noch eine Frage der Zeit sein.

    Doch die Blues wollen den Belgier nicht kampflos ziehen lassen. Wie die englische Zeitung Telegraph berichtet soll Chelsea bei einem Wechsel von Hazard eine Ablöse von über 112 Millionen Euro fordern. Und dies obwohl er nur noch einen Vertrag bis 2020 hat.

    Hazard hatte kürzlich erklärt, dass er erst am Ende der Saison entscheiden will, ob er seinen Kontrakt beim Premier-League-Klub verlängert oder nicht. Doch nun sollen beide Seiten eine frühere Entscheidung fordern.

    +++ 9.26 Uhr: Tuchel schaltet sich in Weigl-Poker ein +++

    Bereits seit geraumer Zeit wird Julian Weigl mit einem Wechsel zu Paris Saint-Germain in Verbindung gebracht.

    Nun berichtet das französische Blatt Le Parisien, dass PSG-Coach Thomas Tuchel seinen einstigen Lieblingsschüler beim BVB persönlich kontaktiert hat, um ihn vom Wechsel an die Seine zu überzeugen.

    Weigl soll positiv reagiert haben und einem Wechsel nach Paris alles andere als abgeneigt sein. Die Franzosen sollen eine Festverpflichtung von Weigl anstreben. Eine Ablöse von 20 Millionen Euro steht im Raum. Bei Paris könnte er den Platz von Adrien Rabiot einnehmen, der den Verein spätestens im Sommer verlassen wird.

    +++ 8.20 Uhr: Carrasco nach Europa? Frau spricht über Angebote +++

    Yannick Carrasco steht aktuell bei Dalian Yifang in China unter Vertrag. Doch immer wieder wird der ehemalige Atletico-Profi mit einer Rückkehr nach Europa in Verbindung gebracht.

    Ehefrau Noemie Happart hat diese Gerüchte nun befeuert. "Er wurde von vielen Vereinen angerufen, viele Vereine sind interessiert. Yannick hat Angebote aus Deutschland, Spanien, England und Italien erhalten, aber nichts ist konkret, bisher wurde noch nichts unterschrieben", wird Happart vom belgischen TV-Sender RTBF zitiert.

    In Deutschland käme wohl nur ein Wechsel zum FC Bayern in Frage, der Carrascos Gehalt stemmen könnte. In der Vergangenheit wurde der Belgier bereits immer wieder mit dem deutschen Rekordmeister in Verbindung gebracht. Allerdings würde wohl eine stattliche Ablösesumme fällig werden.

    Carrasco solle sich in China wohl fühlen, aber die Distanz zur Familie und die unterschiedliche Kultur seien Gründe für einen möglichen Wechsel. "Als wir gehört haben, dass einige Klubs an Yannick interessiert sind, waren wir das auch. Jetzt werden wir sehen, wie sich die Dinge entwickeln und wer weiß, vielleicht kehren wir bald nach Europa zurück", sagte Happart.

    Vor allem der AC Mailand, der FC Arsenal und Manchester United gelten als Interessenten und wurden von Happart auch bestätigt. "Ja, sie sind sehr interessiert, das verstecke ich nicht, aber nichts ist unterschrieben." 

    +++ 8.06 Uhr: Barca an Oldie-Stürmer dran +++

    Cristhian Stuani vom FC Girona hat bereits zwölf Treffer erzielt und soll nun beim FC Barcelona auf dem Zettel stehen.

    Wie die spanischen Zeitungen Sport und AS übereinstimmend berichten sollen die Katalanen darüber nachdenken, Stuani im Januar unter Vertrag zu nehmen. Der Uruguayer wird als Ersatz für den zum FC Sevilla gewechselten Munir El Haddadi gehandelt.

    Stuani kann Girona offenbar per Ausstiegsklausel in Höhe von 15 Millionen Euro verlassen und würde Barcas Mittelstürmer-Not - mit Luis Suarez ist nur noch ein klassischer Angreifer im Kader - lindern. Stuani kommt in 50 La-Liga-Spielen auf 33 Tore.

    Montag, 14. Januar

    +++ 22.04 Uhr: Emery will angeblich Özil verkaufen +++

    Unter Trainer Unai Emery hat Mesut Özil aktuell beim FC Arsenal einen schweren Stand, zuletzt schaffte er es nach überstandenen Knieproblemen nicht in den Kader.

    Wie die Daily Mail berichtet, soll sich Emery bei den Bossen der Gunners für einen Verkauf des Offensivstars ausgesprochen haben. Ein Abgang des 30-Jährigen noch im Januar soll Geld für mögliche Neuzugänge, wie etwa Barcelonas Denis Suarez, in die Kassen spülen.

    Das Problem an der Sache: Potenzielle Interessenten dürfte Özils Wochengehalt von umgerechnet rund 390.000 Euro abschrecken. Bislang soll auch noch kein Klub konkretes Interesse signalisiert haben. Und ein Leihgeschäft komme für Özil, der seinen Vertrag bei den Gunners erst vor einem Jahr bis 2021 verlängerte, laut Daily Mail nicht infrage.

    +++ 19.33 Uhr: Chelsea bietet für Fabregas-Ersatz +++

    Am Freitag wurde der Wechsel von Cesc Fabregas vom FC Chelsea zur AS Monaco offiziell gemacht. Drei Tage später sollen die Blues schon einen Nachfolger an der Angel haben.

    Laut dem britischen Evening Standard, haben die Londoner ein Angebot von rund 30 Millionen Euro für Mittelfeldspieler Leandro Paredes abgegeben. 

    Der neunfache argentinische Nationalspieler steht aktuell bei Zenit St. Petersburg unter Vertrag und liebäugelte zuletzt mit einer Rückkehr zu seinem Jugend-Verein Boca Juniors. 

    +++ 19.08 Uhr: Diese sechs Spieler könnten die Eintracht verlassen +++

    Bisher hat der DFB-Pokalsieger Eintracht Frankfurt die Erwartungen in der Hinrunde mehr als erfüllt. Mit Tabellenrang sechs liegt die Eintracht ordentlich im Rennen um die internationalen Plätze.

    Doch nicht alle Spieler profitieren vom aktuellen Höhenflug der Adler. Wie der Kicker berichet könnten sechs Spieler die Mannschaft von Trainer Adi Hütter noch im Winter verlassen. 

    Neben den Reservisten Branimir Hrgota, Marc Stendera und Taleb Tawatha würde die Eintracht wohl auch Jetro Willems, Marco Fabian und Simon Falette bei einem passenden Angebot ziehen lassen.

    Sportdirektor Bruno Hübner stellte jedoch auch klar: "Wir werden uns auf keinen Fall schwächen."

    +++ 18.43 Uhr: Thy wechselt in die Niederlande +++

    Der ehemalige U20-Fußball-Nationalspieler Lennart Thy wechselt in die Niederlande.

    Der 26 Jahre alte Stürmer wechselt zum  Erstligisten PEC Zwolle, nachdem sein Vertrag in der Türkei bei Büyüksehir Belediye Erzurumspor im Dezember nach nur fünf Monaten aufgelöst worden war. Beim 16. Der Eredivisie unterschrieb der frühere Bremer bis 2020.

    "In Lennart bekommen wir einen erfahrenen Spieler", sagte Zwolles Sportdirektor Gerard Nijkamp. Der gebürtige Frechener habe "einen unglaublich eifrigen Eindruck" gemacht. In der türkischen Süper Lig kam Thy auf zwölf Einsätze (ein Tor).

    Im September des vergangenen Jahres war Thy mit dem FIFA-Fair-Play-Preis geehrt worden. Er hatte im März auf ein Ligaspiel seines damaligen Klubs VVV Venlo verzichtet, weil bei einem Leukämiepatienten eine seltene Übereinstimmung mit seiner DNA festgestellt worden war. 

    +++ 18.41 Uhr: Paderborn reagiert auf Shelton-Verletzung +++

    SC Paderborn hat seinen dritten Winter-Transfer perfekt gemacht. Wie die Ostwestfalen am Montag mitteilten, wechselt Offensivspieler Kai Pröger vom Regionalligisten Rot-Weiss Essen an die Pader.

    Der 26-Jährige erhält beim Aufsteiger, der nach 18 Spieltagen den siebten Tabellenplatz belegt, einen Vertrag bis 2021.

    "Der Transfer war eigentlich erst für den kommenden Sommer geplant, nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Khiry Shelton wollten wir unsere Offensive jedoch nochmal variabler gestalten", sagte SCP-Geschäftsführer Markus Krösche.

    Pröger erzielte in der Regionalliga West in der laufenden Saison drei Tore, vier weitere Treffer legte er auf.

    Zuvor hatte Paderborn den US-Amerikaner Shelton und Mohammed Kamara aus Liberia unter Vertrag genommen. Beide spielten zuletzt in den USA.

    +++ 17.37 Uhr: Findet PSG den Rabiot-Ersatz in Watford? +++

    Seitdem bekannt ist, dass Adrien Rabiot Paris St. Germain spätestens in diesem Sommer verlassen wird, ist der Französische Meister händeringend auf der Suche nach einem Mittelfeldspieler.

    Neben Julian Weigl (Borussia Dortmund) und Frenkie de Jong (Ajax Amsterdam) wurde in den vergangenen Wochen auch Abdoulaye Doucoure vom FC Watford heiß gehandelt.

    Nun deutete der 26-Jährige gegenüber Canal Plus seinen Abgang vom Tabellensiebten der Premier League an. "Ich denke, ich werde Watford verlassen. Der Klub kennt meine Ambitionen und will mir helfen, dass nächste Level zu erreichen." 

    Zwar beteuerte Doucoure, mit PSG in Kontakt zu stehen, gleichzeitig machte er aber keinen Hehl daraus, dass sein neuer Klub zwingend in der Champions League spielen solle. 

    Docoure hatte erst im Sommer seinen Vertrag in Watford bis 2023 verlängert und kam bei den "Hornets" in jedem Premier-League-Spiel dieser Saison zum Einsatz. 

    +++ 15.36 Uhr: Balerdi offiziell beim BVB +++

    Was die Spatzen von den Dächern pfiffen, ist nun offiziell. Der BVB hat die Verpflichtung von Leonardo Balerdi auf Twitter bestätigt. 

    Das 19 Jahre alte Abwehrtalent wechselt von den Boca Juniors aus Buenos Aires in den Ruhrpott.

    Dortmunds Sportdirektor Michael Zorc freut sich über die Neuverpflichtung.

    "Bei der Verpflichtung von Leonardo Balerdi handelt es sich um einen perspektivischen Transfer, der ursprünglich erst für den kommenden Sommer geplant war und nun vorgezogen wird. Wir sind sehr froh, dass er sich für uns entschieden hat und sind überzeugt, dass er uns mit seinem Talent in Zukunft weiterhelfen wird", so Zorc auf der Vereinshomepage.

    +++ 12.25 Uhr: Higuain will zum FC Chelsea +++

    Nach nur einem halben Jahr bei der AC Mailand will Gonzalo Higuain den Verein wieder verlassen. Der argentinische Stürmer liebäugelt mit einem Wechsel zu Chelsea in die Premier League. Dort würde er wieder auf seinen ehemaligen Neapel-Trainer Maurizio Sarri treffen.

    Sein aktueller Coach Gennaro Gattuso würde Higuain gerne halten, weiß aber auch um die Schwierigkeit: "Wenn ein Spieler sich etwas in den Kopf setzt, dann ist es schwer ihn vom Gegenteil zu überzeugen. Es ist seine Entscheidung, nicht meine", sagte Gattuso im Gespräch mit Sky Sports.

    Ob ein Wechsel nach England realisiert werden kann, ist auch abhängig von Higuains eigentlichem Verein Juventus Turin. Die Alte Dame hat den Argentinier für diese Saison an Milan verliehen.

    +++ 11.20 Uhr: Hudson-Odoi-Wechsel gerät ins Stocken +++

    Nach wie vor kann der FC Bayern im Werben um Callum Hudson-Odoi keinen Vollzug melden. Laut der "Abendzeitung" sind die Verhandlungen mit dem FC Chelsea ins Stocken geraten. Neueste Streitursache ist der Zeitpunkt des Wechsels.

    Die Blues würden den Youngster gerne bis mindestens kommenden Sommer behalten, denn Chelsea-Coach Maurizio Sarri benötigt Hudson-Odoi als Alternative für seine Offensive. Die Bayern wollen den 18-Jährigen hingegen sofort verpflichten.

    Um den Deal noch im Winter abzuschließen, könnte der deutsche Rekordmeister einer geforderten Rückkauf-Klausel der Engländer zustimmen. Diese Klausel träte in Kraft, sollte der FC Bayern den Spieler später weiterverkaufen. Demnach würde Chelsea an dem Transfer finanziell beteiligt werden oder hätte die Möglichkeit, ein Veto einzulegen.

    Die höhe der Ablösesumme soll allerdings bereits fix sein. Beide Vereine hätten sich im Falle eines Transfers auf 35 Millionen Euro geeinigt.

    +++ 09.31 Uhr: Babel auf dem Weg nach England +++

    Ryan Babel wird seinen laufenden Vertrag bei Beskitas Istanbul nicht verlängern und den Verein noch in der laufenden Transferperiode verlassen. Laut De Telegraaf steht der Ex-Bundesligaspieler vor einem Wechsel nach England.

    Demnach soll der ehemalige Hoffenheimer am Dienstag beim FC Fulham seinen Medizincheck absolvieren.

    Nicht ganz klar ist, ob die Londoner den 32-Jährigen ausleihen oder kaufen wollen. beIN Sportsberichtet von einem fixen Transfer über 1,5 bis 1,8 Millionen Euro.

    +++ 08.53: Inter will Toni Kroos +++

    Inter Mailand will den Druck auf Italiens Serienmeister Juventus Turin erhöhen. Nach einem Bericht der Corriere dello Sport soll sich Sportdirektor Giuseppe Marotta bei Real Madrid nach Toni Kroos erkundigt haben.

    Wie es in dem Bericht weiter heißt, würde Inter das mögliche Transfergeld aus einem Investmentfonds aus Hongkong generieren. Neben dem deutschen Nationalspieler steht nach wie vor Weltfußballer Luka Modric auf dem Einkaufzettel der Nerazzurri.

    Ob Real überhaupt darüber nachdenkt, Kroos abgeben zu wollen, ist nicht bekannt. Der Vertrag des zentralen Mittelfeldspielers läuft noch bis 2022.

    +++ 08.37 Uhr: Podolski traut sich Bundesliga zu +++

    Lukas Podolski hat über seine Zukunft gesprochen und verschwendet keinen Gedanken an ein mögliches Karriereende. "Ich bin gesund und fühle mich absolut fit. Ich will noch einige Jahre spielen", sagte der 33-Jährige am Rande eines Hallenturniers.

    Podolski steht aktuell bei Vissel Kobe in Japan unter Vertrag, kann sich aber eine Rückkehr in die Bundesliga vorstellen. "Warum nicht? Das traue ich mir nach wie vor zu, in der Bundesliga zu spielen", erklärte der ehemalige Nationalspieler auf Nachfrage.

    Auch über eine Rückkehr zum 1. FC Köln sprach Podolski: "Danach werde ich oft gefragt. Aber da will ich mich nicht jeden Tag wiederholen." Möglich ist auch, dass der Angreifer sein Engagement in Japan verlängert. "Ich habe noch dieses Jahr Vertrag und fühle mich in Japan pudelwohl. Ich denke, so im Juni, Juli werde ich mich mit meinem Verein zusammensetzen. Mal sehen, was dann passiert."

  2. Was zunächst wie die Hammer-Meldung in der siebten Liga schien, sorgt nun für Verwirrung. 

    Der ehemalige Bundesliga-Profi Ronny sollte eigentlich knapp einen Monat lang bei Siebtligist Berlin United, dem Klub des 1990er-Weltmeisters Thomas Häßler, mittrainieren. Selbst ein längerfristiges Engagement stand im Raum. 

    "Ronny hat zunächst eine Vereinbarung bei uns für vier Wochen unterschrieben, macht das Training und die Spiele in der kompletten Vorbereitung mit. Danach sehen wir weiter. Natürlich können wir uns – wenn alles passt – danach ein längerfristiges Engagement vorstellen.", sagte Klubchef Stefan Teichmann der BZ.

    Einwöchiges Probetraining in der Schweiz

    Doch nun kam alles anders: Denn am Dienstag stand Ronny plötzlich im Trainingslager des Schweizer Vereins FC Wil auf dem Trainingsplatz und soll beim Tabellenvierten der zweiten Schweizer Liga ein einwöchiges Probetraining absolvieren.

    Wie die Bild berichtet, soll Ronny in einer Nacht-und Nebelaktion zum Klub des ehemaligen Kaiserslautern-Trainers Konrad Fünfstück geflogen sein und die Berliner am Telefon informiert haben. 

    Klub-Boss Teichmann zeigt Verständnis

    Teichmann zeigt Verständnis für den unprofessionell scheinenden Blitz-Abschied des Brasilianers: "Wir wünschen Ronny alles Gute beim Trainingslager des FC Wil. Und ganz klar, das ist Teil unserer Absprache: Fit halten bei Berlin United, Einladungen zum Probetraining haben aber immer Vorrang", erklärte er gegenüber der BZ.

    Der 32-jährige Ronny hatte Ende 2017 seine aktive Karriere eigentlich beendet, nachdem sein Vertrag bei Fortaleza EC in Brasilien vorzeitig aufgelöst worden war. Davor hatte er von 2010 bis 2016 bei Hertha BSC gespielt. In dieser Zeit schaffte er mit Hertha zweimal (2011 und 2013) den Wiederaufstieg in die Bundesliga.

  3. Der FC Bayern strebt angeblich einen wahren Transfer-Coup an. Doch nicht für den Spielerkader, sondern für eine zentrale Position hinter den Kulissen.

    Wie der britische Independent berichtet, soll der Rekordmeister Sven Mislintat, den Chefscout des FC Arsenal, noch in dieser Saison verpflichten wollen. Der deutsche Journalist Raphael Honigstein bestätigte bei ESPN, dass Mislintat kurz davor stehe, Arsenal zu verlassen.

    Mislintat war zwischen 2006 und 2017 elf Jahre lang für Borussia Dortmund auf der Suche nach Talenten und erarbeitete sich dabei den Spitznamen "Diamanten-Auge". 

    Mislintat mit Arsenal-Boss im Clinch

    Er empfahl spätere Top-Stars wie Pierre-Emerick Aubameyang, Shinji Kagawa und Robert Lewandowski an die Verantwortlichen und leistete damit einen großen Beitrag zu den zahlreichen Titeln des BVB in diesem Zeitraum.

    Allerdings kam es in Dortmund dann zum Bruch mit dem damaligen Trainer Thomas Tuchel. Die "Gunners" sicherten sich die Dienste des begehrten Talentspähers

    ANZEIGE: Jetzt das Trikot der Bundesligisten kaufen - hier geht es zum Shop!

    Doch nun soll Mislintat mit Arsenal-Boss Raul Sanllehi im Clinch liegen, schreibt der Independent.

    Unzufriedenheit ruft die Bayern auf den Plan

    Die Zusammenarbeit verlaufe nicht wie erwartet, da die Führungsriege der Gunners nicht auf seine Transfer-Empfehlungen eingegangen sein soll. 

    Nach dem Ende der Ära Arsene Wenger bei Arsenal, hatte sich Mislintat mehr Einfluss gewünscht - doch genau das Gegenteil soll aktuell der Fall sein.

    Seine Unzufriedenheit könnte nun den FC Bayern auf den Plan gerufen haben. Die Münchner befinden sich aktuell im Kader-Umbruch und wer könnte diesen besser vorantreiben als das "Diamanten-Auge"?

  4. Als Peter Bosz vor eineinhalb Jahren bei Borussia Dortmund aufschlug, eilte ihm sein Ruf als Offensiv-Fanatiker voraus. Entsprechend versprach der niederländische Trainer bei seinem Amtsantritt echten Sturm und Drang - und er hielt sich dran.

    Sein ultra-offensives 4-3-3, das er aus seiner Zeit bei Ajax Amsterdam mitbrachte, erwies sich beim BVB allerdings als Bumerang. Bosz erlebte eine wahre Achterbahnfahrt und wurde trotz glänzenden Starts schon nach wenigen Monaten entlassen. Zu fehleranfällig hatte sich das System erwiesen, nachdem die Gegner es entschlüsselt hatten. 

    Nun versucht sich der 55 Jahre alte Coach auf seiner zweiten Bundesligastation bei Bayer Leverkusen - und die Frage lautet: Kann das dieses Mal klappen? 

    In den drei Testspielen unter seiner Verantwortung passte die Spielanlage der Werkself - allerdings hatten die Gegner kein Bundesligaformat. Siege gegen die niederländischen Erstligisten Twente Enschede (4:0) und PEC Zwolle (3:1), sowie gegen Drittligist Preußen Münster (4:2) lassen im Bayer-Umfeld dennoch Vorfreude auf den Rückrundenstart gegen Borussia Mönchengladbach am Samstag aufkommen (Bundesliga: Bayer Leverkusen - Borussia Mönchengladbach, ab 15.30 Uhr im LIVETICKER).

    Bailey kommt aus dem Leistungsloch

    Dabei wird aller Voraussicht nach auch ein Spieler zum Einsatz kommen, der in der gesamten Vorrunde nur noch ein Schatten seiner selbst war: Leon Bailey. Der sonst so gut gelaunte Jamaikaner, in der Vorsaison noch einer der Leistungsträger, wirkte unter Bosz-Vorgänger Heiko Herrlich nur noch wie ein Ritter der traurigen Gestalt.

    Dass Bailey, der gegen Zwolle am Samstag einen Doppelpack erzielte, nun wieder glänzt, liegt auch an einem Kniff des holländischen Trainers: Er schickte den 21 Jahre alten Linksfuß auf den rechten Flügel und ist dabei, aus ihm eine Art Arjen Robben zu machen. 

    "Im modernen Fußball schießt nicht mehr nur der Stürmer die Tore", sagte Bosz nach dem Sieg gegen Zwolle. "Man sieht mehr und mehr, wie die Spieler von außen in die Mitte kommen und den Abschluss suchen. Das haben wir auch bei uns gesehen."

    Für Bailey scheint die Position wie gemacht: Mit dem vielfach erprobten "Robben-Move" soll er von der rechten Seite nach innen ziehen und draufhalten. "Ich habe immer gesagt, dass meine beste Position auf der rechten Seite ist. Rechts fühle ich mich sehr wohl. Und wenn sich ein Spieler wohlfühlt, kann er eine Menge Dinge machen", freut sich der Flügelflitzer.

    Bailey: "Ich mag diesen Spielstil"

    Ähnliches gilt für sein Gegenüber Karim Bellarabi, der sich als Rechtsfuß auf der linken Außenbahn wiederfindet - und sich ebenfalls mit der neuen Position angefreundet hat. Während aber Bellarabi schon in der Hinrunde glänzte, soll die "Falschfuß-Taktik" auch seinen Flügelkollegen wieder in die Spur bringen.

    Überhaupt: Bosz und Bailey - das scheint eine Symbiose zu werden, die nicht nur temporär funktionieren dürfte. "Ich kenne diesen Stil seit einigen Jahren, als der Trainer bei Ajax war. Ich mag diesen Spielstil", schwärmt Bailey. 

    Sein neuer Coach verspricht sich ebenfalls eine Menge - und stärkte Bailey von Anfang an den Rücken. "Er ist fit. Das ist wichtig", sagt Bosz. "Er hat in der ersten Saisonhälfte nicht alle Spiele gespielt, da wird es für sein Selbstvertrauen gut sein, dass er jetzt zwei Spiele gemacht hat. Und da helfen zwei Tore auch."

    Weil sich der Trainer auch in Leverkusen treu bleibt, entbindet Bosz die vorderste Reihe in seinem 4-3-3-Systems weitgehend von defensiven Aufgaben. Die Folge: Fluch und Segen könnten wieder dicht beieinander liegen

    Die Testspiele offenbarten bereits, dass der Bosz-Stil auch in Leverkusen riskant ist. Durch das hohe Verteidigen entstehen bei Ballverlusten schnell gefährliche Kontersituationen.

    Die Antwort, inwieweit das Offensivspektakel dieses Mal ohne allzu große Reibungsverluste in der Defensive funktioniert, wird es in der anstehenden Rückrunde geben.

Hauptsponsoren