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  1. Trainer David Wagner vom Bundesligisten Schalke 04 empfindet es im Hinblick auf den von der Mannschaft beschlossenen Gehaltsverzicht als "selbstverständlich, dass wir uns in diesen Zeiten für die Mitarbeiter des Vereins engagieren. Diese Haltung haben Spieler ebenso wie Trainerstab und Staff sehr schnell und unmissverständlich thematisiert."

    Schalke-Mannschaft zeigt ihren Charakter

    Der Coach ist davon überzeugt, dass diese Maßnahme auch den Charakter seines Teams zeige.

    "Für mich steht diese Haltung unter der Überschrift 'Anpacken', so wie die gesamte Saison", urteilte Wagner.

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    Wagner: Seit Saisonbeginn "packt unsere Mannschaft an"

    Seit Saisonbeginn, "als wir keine einfache Ausgangslage vorgefunden haben, packt unsere Mannschaft an".

    Zunächst auf dem Platz "und nun ebenso im Klub". Für ihn sei dieses Verhalten nicht neu, "denn ich erlebe das Team Tag für Tag und daher kenne ich Charakter und Mentalität unserer Gruppe".

  2. Bundesligist Borussia Dortmund nimmt am Montag das Training wieder auf.

    Allerdings lässt der Verein die Spieler nur in Zweiergruppen arbeiten, um das Ansteckungsrisiko aufgrund der Coronavirus-Pandemie zu reduzieren. Das kündigte Nationalspieler Emre Can in einer Live-Schalte im CHECK24 Doppelpass bei SPORT1 an.

    BVB trainiert in Zweiergruppen

    Reguläres Mannschaftstraining findet weiterhin nicht statt. Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hatte den 36 Profiklubs eine Wiederaufnahme der Teamarbeit aus Gründen der Wettbewerbsgleichheit frühestens zum 6. April empfohlen.

    Can sagte, dass er den Kontakt zu den Mitspielern vermisse. Es sei "schon mal wichtig, dass wir wieder auf den Platz gehen". Sein Trainingspartner am Montag sei Mahmoud Dahoud, äußerte Can: "Da wird es schon mal nicht langweilig." Zuletzt hatten sich die BVB-Stars individuell fit gehalten.

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    Meistertitel? Can: "Noch möglich"

    Can hofft zudem, dass die Saison noch zu Ende gespielt werden kann. Sollte es so kommen, rechnet er sich mit seinem Team durchaus noch eine Titelchance aus: "Das wird ganz, ganz schwer. Wir haben noch die direkten Duelle mit Bayern und Leipzig. Wir haben einen guten Kader, es wird nicht einfach. Aber ich glaube schon, dass es noch möglich ist."

    Zum Thema Gehaltsverzicht beim BVB meinte der Nationalspieler im Doppelpass: "Das ging bei uns in der Mannschaft ganz schnell. Wir Fußballer haben eine Verantwortung, wir verdienen viel Geld und wollen etwas zurückgeben."

  3. Er war mit dem FC Bayern München auf dem besten Kurs, an die Erfolge des erfolgreichsten Jahres der Vereinsgeschichte anzuknüpfen. Der Gewinn aller drei Titel erschien "machbar", wie Trainer Hansi Flick selbst in der Zwangspause der Deutschen Presse-Agentur (dpa) sagt: "Wir hatten einen guten Lauf, wir haben erfolgreichen Fußball gespielt."

    Trotz zahlreicher überzeugender Auftritte der Mannschaft unter seiner Leitung hat Flick nach wie vor keinen langfristigen Vertrag beim Rekordmeister unterschrieben. Wie geht es weiter für den 55-Jährigen?

    Flick: "Gibt Wichtigeres als meine Zukunft"

    Auch wegen der anhaltenden Coronakrise stellt der gebürtige Heidelberger seine Zukunftsabsichten derzeit in den Hintergrund. "Es gibt gerade wichtigere Dinge als meine Zukunft", stellt Flick klar.

    Die Aussage ist ehrlich gemeint. Zumal der ehemalige Assistent von Bundestrainer Joachim Löw ja weiß, was er will - und was die Münchner Bosse wollen: Eine gemeinsame Zukunft.

    Coronavirus zwingt Flick und Bayern zum Cyber-Training

    Die Coronakrise und die stete Ungewissheit darüber, ob die Saison überhaupt noch zu Ende gespielt werden kann, zwingen das Trainerteam zur Improvisation.

    "Man kann nur auf Dinge reagieren. Aber man lernt im Trainerberuf, sich auf immer neue Situationen einzustellen", erklärt der 55-Jährige.

    Damit die Mannschaft überhaupt noch sozial interagieren kann, setzt der Klub auf Cyber-Training und Video-Calls.

    "Wir haben die Mannschaft fast jeden Tag zusammen, auch wenn das in der Cyber-Welt ist", schildert Flick. So würde das Gemeinschaftsgefühl weiter aufrechterhalten werden.

  4. Angesichts der durch das Coronavirus bedingten Verschiebung der Fußball-EM der Männer und der Olympischen Spiele in das kommende Jahr hat sich Ex-Nationalspielerin Lena Goeßling für eine Neuterminierung der Frauenfußball-EM 2021 ausgesprochen.

    "Ich hoffe für den Frauenfußball, dass die EM 2021 jetzt auch verschoben wird", sagte die 106-malige Nationalspielerin und Olympiasiegerin von 2016 in einer Schalte in den CHECK24 Doppelpassauf SPORT1.

    "Generell für die öffentliche Aufmerksamkeit ist es schon wichtig, dass das Turnier in einem Jahr stattfindet, wo vielleicht kein anderes größeres Ereignis ist."

    Die Frauen-EM 2021 ist aktuell für die Zeit vom 7. Juli bis 1. August des kommenden Jahres in England geplant. Die Uefa hatte die EM der Männer für den 11. Juni bis 11. Juli 2021 neu angesetzt. Zudem wird noch ein Ersatztermin für die Olympischen Spiele in Tokio gesucht.  

    In der EM-Qualifikation liegt die Auswahl von Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg mit der Idealausbeute von zwölf Punkten aus vier Spielen in der Gruppe I auf Rang zwei hinter Irland (5 Spiele, 13 Punkte).

    So sehr Goeßling derzeit auch darauf brennt, dass der Spielbetrieb wieder losgeht, sieht sie diesen Zeitpunkt noch ein gutes Stück entfernt.

    "Man wartet auf ein Zeichen, dass es wieder losgeht", sagte die 34-Jährige, die sich derzeit mit Ausdauerläufen und Stabilitätsübungen fit hält. "Aber es gibt mittlerweile auch wichtigere Sachen als Fußball. Die ganze Wirtschaft, die Menschen, die tagtäglich ihre ganze Kraft opfern um Leuten zu helfen - da sollte man den Fußball im Moment mal ein bisschen hinten anstellen."

  5. Mats Hummels trifft auf Thibaut Courtois - allerdings im Basketball.

    Die beiden Fußball-Profis duellieren sich am Sonntag ab 21 Uhr in der Simulation NBA2K20. BVB-Profi Hummels vertritt dabei die Dallas Mavericks, Real Madrids Torhüter Courtois die Milwaukee Bucks.

    Hummels Teil der NBA-Kampagne

    Die Begegnung finden im Rahmen der #NBATogether-Kampagne statt. Während der NBA-Pause wegen der Coronakrise wird Courtois jeden Sonntag gegen verschiedene Sportpersönlichkeiten, Prominente und Influencer antreten.

    Die Spiele werden auf dem Twitch-Kanal von Thibaut Courtois gestreamt. "Ich bin ein großer NBA-Fan und liebe es, NBA2K zu spielen. Und in Zeiten wie diesen müssen wir zusammenhalten und uns bei Laune halten", sagte der belgische Nationaltorhüter.

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