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  1.  Nationalspieler Leon Goretzka wünscht sich ein stärkeres Engagement seiner Fußball-Kollegen im Kampf gegen Rassismus.

    "Ich will ganz bewusst dazu aufrufen, dass man gegen Leute, die sich rassistisch äußern, vorgeht", sagte der Mittelfeldspieler von Bayern München im Spiegel. Es wäre schon viel geholfen, "wenn sich jeder an der Nase packt und den Mut hat, den Mund aufzumachen". 

    Laut Goretzka gibt es zwei Gründe, warum viele Spieler sich beim Thema Rassismus oder generell bei der Diskussion über politische Themen zurückhalten. "Erstens, dass man mit einer klaren Haltung und Position polarisiert und gerade in den sozialen Netzwerken Gefahr läuft, extremen Gegenwind zu bekommen. Da kommen dann Aussagen wie: Du bist kein Politiker! Spiel gefälligst nur Fußball."

    Außerdem sei man als Fußballer vorsichtig mit öffentlichen Äußerungen, "weil wir wissen, was manchmal daraus gemacht wird von Medien und allen, die in diesem Karussell mitfahren", erklärte Goretzka, der am Abend gegen den SC Paderborn verletzt passen muss. (Bundesliga: FC Bayern - SC Paderborn ab 20.30 Uhr im LIVETICKER

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    Reis wirbt für mehr Toleranz und Weltoffenheit

    Borussia Dortmunds Kapitän Marco Reus hat unterdessen nach dem Terroranschlag von Hanau für mehr Toleranz und Weltoffenheit geworben.

    "Kein Tor, kein Sieg, kein Titel im Fußball bedeutet mir so viel wie eine offene und friedliche Gesellschaft", sagte der Nationalspieler dem Nachrichtenportal t-online.de.

    Er wünsche sich eine "tolerante Welt", in der Rassismus und Hass keinen Platz haben. Der in Dortmund aufgewachsene Reus habe diese Werte seit seiner Kindheit verinnerlicht: "Werte wie Toleranz, Respekt und Weltoffenheit sind mir schon früh von zu Hause mit an die Hand gegeben worden."

    Durch den Fußball sei er von klein auf "mit vielen verschiedenen Nationen und Religionen in Kontakt gekommen, ohne dass man es als kleiner Junge überhaupt bewusst wahrnimmt".

  2. Jürgen Klopp steckt beim FC Liverpool in einem gewissen Dilemma. Die Reds marschieren diese Saison durch die Premier League und werden eher früher als später den Meistertitel eintüten, der beim Traditionsklub und seinen Fans höchste Priorität hat.

    Mit seinem aktuell an Perfektion grenzenden Fußball scheint Klopp mit seinem Team kaum zu stoppen. Doch genau darin besteht seine Aufgabe für die Zukunft: Wie macht der deutsche Trainer seine Mannschaft noch besser?

    Insbesondere in der Offensive gilt Klopps Aufgebot momentan als das beste der Welt. Mohamed Salah, Sadio Mané und Roberto Firmino harmonieren grandios und sind kaum zu verteidigen.

    Klopp nimmt offenbar Werner ins Visier

    Gibt es einen Spieler, der das Angriffsspiel noch einmal optimiert? "Einen Kader wie diesen einfach verbessern zu können, wäre komisch. Es müsste hundertprozentig der richtige Spieler sein, sonst machen wir das mit internen Lösungen", erklärte Klopp vor ein paar Wochen.

    Und genau den angesprochenen Spieler scheint Klopp nun ausfindig gemacht zu haben: Timo Werner.

    Einem Bericht der Sport Bild zufolge schmiedet Liverpool Pläne, den Stürmer im Sommer an die Anfield Road zu lotsen. Nach SPORT1-Informationen beträgt seine Ausstiegsklausel bei RB Leipzig 30 Millionen Euro plus Garantie über erfolgsabhängige Boni.

    Werner selbst tätigte zuletzt nach dem Champions-League-Spiel bei Tottenham Hotspur Aussagen, die vermuten lassen, dass er einem Transfer zu den Reds nicht abgeneigt wäre.

    Nagelsmann warnt Werner vor Liverpool-Wechsel

    Aber passt der 23-Jährige überhaupt ins Sytem von Klopp? Hätte Werner angesichts der hochkarätigen Konkurrenz realistische Chancen, regelmäßig zu spielen?

    "Für Timo Werner ist es in Liverpool schwieriger zu spielen als in Leipzig. Den Status, den er hier hat, wird er dort in den ersten Jahren nicht bekommen", warnte RB-Coach Julian Nagelsmann seinen Schützling dieser Tage via Sport Bild.

    Auch Werner selbst gibt zu, dass er noch viel lernen müsse, "um auf dieses Level (von Firmino und Co., Anm. d. Red.) zu kommen und dort zu spielen".

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    Kneißl lobt Werners Flexibilität

    Doch für den Taktik- und England-Experten Sebastian Kneißl würde Werner den Reds gut zu Gesicht stehen.

    "Natürlich ergibt es Sinn, wenn er zu Liverpool geht. Er ist offensiv jetzt noch flexibler, insbesondere in seiner zentralen Position. Mal kommt er kurz, dann begibt er sich wieder in den freien Raum. Auch über die Außenbahnen ist er gefährlich, wenn er Geschwindigkeit aufnimmt", analysiert Kneißl bei SPORT1.

    Auch in der Zusammenarbeit mit Klopp sieht der Premier-League-Kenner keine Hürde. "Klopp mag Spieler, die schon sehr gut sind, und macht sie dann noch besser", ergänzt Kneißl und bilanziert: "Es wäre ein gutes Match."

    Salah, Mané und Firmino langfristig gebunden

    Doch an Salah, Mané oder insbesondere Firmino, dessen Rolle im Zentrum sich am ehesten mit Werners deckt, käme er wohl anfangs nicht vorbei. Zwar gab es zuletzt Gerüchte, der Brasilianer sei ein Abwanderungskandidat in der nächsten Transferperiode, doch faktisch ist am Offensiv-Trio der Reds in den kommenden Jahren wenig zu rütteln. Alle drei besitzen Verträge bis Sommer 2023, keiner von ihnen hat Pläne geäußert, in Kürze woanders aufzuschlagen.

    Ein klassischer Außenspieler wie Mané ist Werner auch nicht, die Position leicht versetzt hinter einem Mittelstürmer, die er in Leipzig bekleidet, gibt es unter Klopp aktuell nicht.

    Wie also könnte Werner integriert werden? Das reds-nahe Portal liverpool.com spekuliert, dass Klopp sein Spielsystem für den deutschen Nationalspieler sogar anpassen könnte - zumindest in Partien gegen geeignete Gegner. Damit würde der Coach seinem Spiel eine neue Komponente verleihen.

    So könnte Werner in die vorderste Front rücken und Firmino würde sich mehr fallen lassen, wie er das in der aktuellen 4-3-3-Formation ohnehin schon oft umsetzt. In dieser Konstellation müsste wohl Fabinho weichen.

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    Abschiedskandidaten wie Lallana oder Shaqiri

    Damit wäre Liverpool allerdings mit vier Stürmern extrem offensiv aufgestellt. Wahrscheinlicher ist, dass Werner erst einmal auf der Bank Platz nehmen müsste.

    Grundsätzlich ist sein Spiel aber auf das der Reds zugeschnitten. Seine Schnelligkeit, seine Pressing-Fähigkeiten, sein Zug zum Tor, seine Stärken im Dribbling - all diese Facetten sind auch in Klopps Spielweise wiederzufinden.

    Dank seiner Variabilität würde Werner Liverpools Kader bereichern. Zumal Adam Lallana, dessen Abgang wahrscheinlich ist, Xherdan Shaqiri, der kaum noch zum Zug kommt, und Divock Origi ein paar Plätze darin räumen könnten.

    Muss Werner nur noch hoffen, dass nicht auch noch Kylian Mbappé und/oder Jadon Sancho in Anfield landen.

  3. Titelrennen gegen Abstiegskampf!

    Zum Auftakt des 23. Spieltags in der Bundesliga bekommt es Spitzenreiter Bayern München mit dem Tabellenschlusslicht SC Paderborn 07 zu tun. (Bundesliga: FC Bayern München - SC Paderborn 07, ab 20.30 Uhr im SPORT1-Liveticker)

    Am vergangenen Wochenende gaben sich die Topteams der Liga keine Blöße und marschieren im Titelrennen weiter im Gleichschritt vorneweg. (SERVICE: Die Tabelle der Bundesliga)

    Daher wollen die Bayern die Möglichkeit des Freitagsspiels nutzen und mit einem Dreier die Konkurrenz unter Druck setzen. (SERVICE: Der Spielplan der Bundesliga)

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    Allerdings sollten sich die Münchner hüten, den Sieg gegen Paderborn vorschnell abzuhaken. Bereits im Hinspiel schrammte der Branchenprimus nur knapp an einer Überraschung vorbei. Beim 3:2-Erfolg hatte das Team von Hansi Flick zwar über weite Strecken alles im Griff, kassierte aber beim Stand von 2:0 und 3:1 jeweils den Anschlusstreffer. So musste man bis zum Schluss zittern, bevor man mit drei Punkten den Rückweg in die bayerischer Landeshauptstadt antreten konnte.

    Um so eine Zitterpartie diesmal zu vermeiden, warnte Flick seine Spieler auf der obligatorischen Pressekonferenz: "Sie (Paderborn/Anm.dRed.) wollen Fußball spielen, wurden bisher unter Wert verkauft. Das unterscheidet sie von vielen Teams in der Bundesliga."

    Vor allem die Paderborner Offensive hat es dem FCB-Coach dabei angetan. "Sie haben schon viele Pfeile vorne drin, wenn man ihnen Raum lässt, kann es gefährlich werden. Wir haben im Hinspiel gemerkt, wie schwierig es werden kann", erinnerte er sich leidvoll.

    Personalsorgen in der Defensive

    Dazu plagen den Rekordmeister in der Defensive Personalsorgen. Niklas Süle ist nach seinem Kreuzbandriss noch weit davon entfernt, eine Option zu sein und Jérôme Boateng und Benjamin Pavard fehlen gelbgesperrt. Daher feiert der von Real Madrid ausgeliehene Àlvaro Odriozola sein Startelfdebüt.

    "Er wird auf der rechten Seite spielen, das ist seine Position. Er hat es im Training sehr gut gemacht, ich bin zufrieden mit ihm", machte Flick auf SPORT1-Nachfrage keinen Hehl aus der Personalie.

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    So können Sie Bayern München - SC Paderborn LIVE verfolgen:

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    Liveticker: Sport1.de und SPORT1 App

  4. Kurzfristiger Ausfall für den FC Bayern!

    Nach SPORT1-Informationen wird Leon Goretzka am Freitagabend im Heimspiel gegen den SC Paderborn (Bundesliga: FC Bayern - SC Paderborn ab 20.30 Uhr im LIVETICKER) verletzungsbedingt nicht zur Verfügung stehen.

    Ein Einsatz im Achtelfinal-Hinspiel gegen den FC Chelsea am Dienstag ist aktuell nicht ausgeschlossen.

    Goretzka verletzt - kein Einsatz gegen Paderborn

    Welche Verletzung sich der 25-Jährige zugezogen hat, ist noch nicht bekannt. Nach SPORT1-Infos soll es aber nichts Gravierendes sein.

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    Sky berichtete am Freitagmittag, dass Goretzka schon nicht mit in den Mannschaftsbus gestiegen ist und die Säbener Straße vor seinen Teamkameraden verlassen hat.

    Goretzkas Ausfall könnte die Bayern-Aufstellung nun noch einmal durchwürfeln.

    Thiago soll geschont werden - spielt Coutinho?

    Flick kündigte am Donnerstag bereits an, dass er gegen den Tabellenletzten der Bundesliga Änderungen vornehmen wird. Möglich ist, dass Thiago im Mittelfeld geschont wird.

    Für den Spanier könnte Corentin Tolisso in die Startelf rutschen, um im zentralen Mittelfeld neben Joshua Kimmich zu agieren. Im offensiven Mittelfeld ist ein Einsatz von Philippe Coutinho wahrscheinlich.

    Odriozola gibt Startelf-Debüt bei Bayern

    In der Viererkette ersetzen Álvaro Odriozola und Lucas Hernández die gelbgesperrten Benjamin Pavard und Jérôme Boateng.

    Vor allem wegen einiger Umstellungen warnt Flick vor den Gästen aus Ostwestfalen. "Sie wollen Fußball spielen, sie werden unter Wert verkauft", sagte der Cheftrainer anerkennend. "Paderborn hat vorne drin schon viele Pfeile. Wenn man ihnen Raum lässt, kann das gefährlich werden. Wir haben im Hinspiel gemerkt, wie schwierig das werden kann."

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  5. Erster gegen Letzter. Spitzenreiter gegen Schlusslicht. David gegen Goliath. Oder einfach: Bayern gegen Paderborn. Es ist klar, wer am Freitagabend in der Allianz Arena als Favorit ins Spiel gehen wird.

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    97 Duelle zwischen Tabellenersten und -letzten gab es in der Bundesliga-Geschichte. Nur 15 davon konnte das jeweilige Team am Ende der Tabelle für sich entscheiden.

    Das letzte Mal, dass die Bayern als Tabellenführer gegen die Mannschaft mit der Roten Laterne verloren haben, datiert vom 15. März 2008. Ein 0:2 bei Energie Cottbus. Christian Lell war Rechtsverteidiger und Marcell Jansen wurde zur Pause für Philipp Lahm eingewechselt. Es ist also wirklich schon sehr lange her.

    Aber nicht nur die Statistik dürfte den Ostwestfalen wenig Hoffnung machen, auch die aktuelle Form des Rekordmeisters ist angsteinflößend. In Köln fabrizierte der FCB-Express die schnellste 3:0-Auswärtsführung seiner Bundesliga-Historie, seit der Winterpause holten die Münchner 13 Punkte aus fünf Partien. Das 0:0 im Spitzenspiel gegen RB Leipzig war die einzige Partie, in der die Bayern nicht mindestens dreimal ins Schwarze getroffen haben.

    Nach wie vor tanzen sie auf allen drei Hochzeiten und scheinen bestens gerüstet für die entscheidenden Wochen in Bundesliga, Champions League und DFB-Pokal.

    Thomas Müller in Top-Form

    Und dann wäre da ja auch noch Thomas Müller: Der Ur-Bayer blüht unter Hansi Flick wieder auf und hat den Spaß am Fußball zurückgewonnen, der unter Vorgänger Niko Kovac so häufig auf der Strecke geblieben war. Diese Spielfreude führt sogar so weit, dass Müller jetzt der erste Spieler seit detaillierter Datenerfassung ist, der schon am 22. Spieltag 14 Torvorlagen auf dem Konto hat. Dazu kommen noch fünf selbst erzielte Treffer.

    Gar nicht so schlecht für einen, der "wenn Not am Mann sein sollte, sicher auch seine Minuten bekommen wird". Thomas Müller ist also wieder wichtig für die Bayern und steht sinnbildlich für all das Positive, was es derzeit über den Tabellenführer der Bundesliga zu berichten gibt.

    Wie also soll das Schlusslicht der Liga da mithalten? Ganze 30 Punkte trennen Paderborn von den Münchnern, gerade mal neun Pünktchen hat der SCP in dieser Saison auf fremden Plätzen mitgenommen und insgesamt auch nur 27 Mal ein geschossenes Tor bejubeln dürfen. Da verwundert es nicht, dass seit der Winterpause in fünf Spielen bisher auch nur vier weitere Punkte auf das ohnehin schon dünne Konto des Aufsteigers gewandert sind.

    Hoffnung gibt's vor dem Spiel in München (Bundesliga: FC Bayern - SC Paderborn ab 20.30 Uhr im LIVETICKER) nicht mal vom sonst eigentlich immer optimistischen Trainer Steffen Baumgart, der sich mit dem "blauen Auge" fast schon abgefunden zu haben scheint. Und dabei gibt es durchaus ein paar Punkte, die den Letzten aufhorchen lassen sollten - und die liefert ausgerechnet die scheinbare Übermacht aus dem Süden selbst.

    Kann Paderborn Nachlässigkeit von Bayern bestrafen?

    "Zum Zunge schnalzen" empfand Thomas Müller die erste Hälfte am vergangenen Sonntag gegen den 1. FC Köln. Die zweiten 45 Minuten lieferten beim Liga-Primus derweil eher Grund für die eine oder andere Sorgenfalte. Natürlich ist es "menschlich", einen Gang zurückzuschalten, wenn man ein Spiel dermaßen dominiert wie die Bayern in Köln.

    Problematisch wird es allerdings, wenn der Gegner in den letzten 20 Minuten dann zu einer solchen Vielzahl an teils sehr guten Torchancen kommt, dass sich Manuel Neuer eher wie beim Torschusstraining fühlen muss. Diese Gefahr besteht natürlich auch gegen Paderborn, das zum Beispiel beim 3:3 in der Hinrunde in Dortmund gezeigt hat, dass es durchaus gefährlich vor dem Tor sein kann, wenn es dazu eingeladen wird. Vor allem die Geschwindigkeit von Spielern wie Streli Mamba oder Kai Pröger kann jedem Gegner Probleme bereiten.

    Die Probleme der Bayern in Köln kamen vor allem durch das Abwehr-Experiment mit Lucas Hernández und David Alaba in der Innenverteidigung zustande. Ein Test für das kommende Woche anstehende Champions-League-Achtelfinale gegen Chelsea, der ordentlich in die Hose gegangen ist.

    Da am Freitag gegen Paderborn nun aber Jérôme Boateng sowie Benjamin Pavard mit der jeweils fünften Gelben Karte gesperrt sind, wird Hansi Flick seine Defensive erneut umbauen müssen und kann eben nicht seine Wunsch-Abwehr für die Königsklasse einspielen lassen. Diese leicht chaotischen Zustände in Bayerns Hintermannschaft sollte Paderborn ausnutzen, wenn es mit mehr als dem vorher angesprochenen blauen Auge aus München heimkehren möchte.

    Zukunft von Flick offen

    Apropos Hansi Flick: Der wartet weiter auf ein klares Bekenntnis seines aktuellen Arbeitgebers. Die Bayern wollen sich aber noch Zeit lassen mit einer Vertragsverlängerung. Wie aus dem FCB-Vorstand zu vernehmen ist, wollen sich die Verantwortlichen damit erst im Mai beschäftigen. Ein Zustand, der dem im November zum Chef beförderten Coach so gar nicht schmeckt und hinter den Kulissen für einiges an Unruhe sorgen dürfte.

    Man sieht also: Auch wenn die klaren Fakten sowie die Tabellensituation eindeutig für den FC Bayern sprechen, gibt es dennoch Gründe, warum der SCP die Fahrt nach München nicht nur als Teambuilding-Maßnahme verstehen sollte.

    Ja, es müsste schon sehr viel zusammenkommen, damit Paderborn im 98. Versuch das 16. Schlusslicht ist, das einen Spitzenreiter in die Knie zwingt. Aber unmöglich ist es nicht.

    Am Freitag kommentiert Daniel Herzog das Bundesliga-Spiel zwischen dem FC Bayern und dem SC Paderborn live auf DAZN. Herzog ist eines der Gesichter bei DAZN, das mit dem Erwerb der Bundesliga-Live-Rechte von Eurosport aufhorchen ließ. Neben der Bundesliga überträgt DAZN unter anderem die Champions League.

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