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  1. Überpünktlich erscheint Peter Hermann drei Minuten vor Anpfiff des Interviews mit SPORT1. Im sportlichen Outfit nimmt die 67 Jahre alte Co-Trainer-Legende Platz. Am rechten Handgelenk trägt er, wie immer, eine Uhr, auf deren Ziffernblatt das Schalke-Emblem zu sehen ist. Hermann nennt sie liebevoll seinen "Glücksbringer".

    Unmittelbar in der Nähe der BayArena in Leverkusen lässt Hermann im fast zweistündigen Gespräch seine Karriere Revue passieren.

    Dort, wo er 1984 seine Profi-Karriere als Spieler beendet hat und 1989 seine erfolgreiche Co-Trainer-Karriere begann. Diesen Sommer, 30 Jahre, 19 Cheftrainer und etliche Titel später, beendete er sie. Passend zum Start des rund zweistündigen Gesprächs laufen auf einem großen Monitor der Hotel-Lobby Trainingsbilder des FC Bayern ein. Dem Verein, dem Hermann vor allem dank Jupp Heynckes so verbunden ist und mit welchem in der vergangenen Saison das Double einfuhr. 

    SPORT1:Herr Hermann, wie bezeichnen Sie ihren aktuellen Berufsstatus?

    Peter Hermann: Ich bin ja schon seit zwei Jahren offiziell Rentner und beziehe seit Oktober 2017 meine Rente. Also bin ich auch Rentner. Das ist auch keine Schande, wenn man lange gearbeitet hat. Irgendwann ist halt für jeden mal Schluss.

    SPORT1: Bleibt es dabei?

    Hermann: Ich muss jetzt erstmal Pause machen, aber ich werde nicht sagen, dass ich nie mehr was mache. Nachher kommt doch nochmal etwas, auf das ich Lust habe und was in der Nähe ist. Dann wüsste ich nämlich nicht, was ich tue. Jetzt bin ich aber erstmal froh darüber, wie es ist. Ich genieße mein Leben bei meiner Familie und mit meinen Enkeln.

    SPORT1: Sie wollten schon im Sommer 2018 aufhören. Dann kam Niko Kovac und sie machten doch weiter.

    Hermann: Meine Frau und die Kinder waren schon dagegen, dass ich wieder was bei den Bayern mache, als mich der Jupp Heynckes 2017 unbedingt haben wollte. Die Bayern wollten mich letzten Sommer behalten, aber drei Tage vor dem ersten Training, an einem Freitag, habe ich Brazzo (Sportdirektor Hasan Salihamidzic, d. Red.) abgesagt.

    SPORT1:Was passierte dann?

    Hermann: Im Urlaub hat mich der Brazzo dann mehrfach kontaktiert. Am Montag nach der Absage habe ich mit meiner Frau den Dienstwagen nach München zurückgebracht. Nach dem Einparken bin ich mit der Tram zum Hotel gefahren. In der Straßenbahn rief mich Brazzo wieder an und fragte, wo ich sei. Ich sagte ihm, dass ich das Auto wegbringe und keine Zeit habe. Dann sagte er: 'Komm, wir trinken noch einen Kaffee'. Morgens kam er dann zum Frühstück ins Hotel. Dann sagte ich zu Brazzo: 'Du musst Verständnis haben. Ich kann meine Frau und die Familie nicht alleine lassen'. Er machte mir dann den Vorschlag, erst im September anzufangen. Dann waren wir überrumpelt und ich habe zugesagt.

    SPORT1:  Sie wissen worauf ich hinaus will, wenn ich Sie frage, ob es diesen einen Anruf gäbe, bei dem Sie…

    Hermann: Der einzige Anruf bei dem ich schwach werden würde, wäre von Jupp Heynckes. Ich glaube aber nicht, dass er nochmal anruft (lacht).

    Hermann und Heynckes? "Am Anfang nicht so einfach..."

    SPORT1: Wenn doch?

    Hermann: Dann kann ich ihn doch nicht im Stich lassen.

    SPORT1: Peter Hermann und Jupp Heynckes. Sind das beste Freunde, geschätzte Kollegen, Brüder im Geiste?

    Hermann: Wir haben uns damals in Leverkusen kennengelernt. Am Anfang war das auch nicht so einfach mit uns. Wir mussten uns erstmal beschnuppern, haben uns dann aber schätzen und noch besser kennengelernt. Daraus ist eine gewisse Freundschaft entstanden. Die Wege sind jetzt zwar auseinander gegangen, aber alle zwei, drei Wochen ruft er mal an. Dann dauert es auch ein bisschen länger. Ich bin wirklich sehr froh, dass ich ihn kennengelernt habe.

    SPORT1: Was hat Sie damals an Herrn Heynckes gestört?

    Hermann: Es war das Training. Ich war es damals immer gewohnt, viel selbstständig machen zu können. Anfangs durfte ich unter ihm aber nicht viel selbst machen, obwohl ich aktiv sein wollte. Aber nachher hat es wunderbar funktioniert.

    SPORT1: Wie muss ein Co-Trainer ticken?

    Hermann: Man muss fleißig sein und darf nicht auf die Uhr schauen. Man muss Spaß haben, mit jungen Menschen umgehen wollen, sich fortbilden und auf jeden Fall loyal sein. Ich hatte auch Angebote für andere Positionen, aber ich wusste immer, dass der Co-Trainer-Posten die beste Rolle für mich ist.

    SPORT1: Auch deshalb zuletzt die Absage an den 1. FC Nürnberg? Der Club wollte sie als Sportdirektor holen.

    "Bayern ist eine andere Welt"

    Hermann: Ich habe mir gesagt, dass ich lieber gar nichts mache, bevor ich es halb mache. Halbe Sachen sind aber nichts für mich. Es war ja auch in Ordnung, was sie mir da angeboten haben und ich fühlte mich auch geehrt, weil ich so eine Position noch nie hatte, sie es mir aber trotzdem zugetraut haben. Aber der Job ist noch viel zeitaufwendiger als der des Trainers. Außerdem habe ich über Sportdirektoren früher immer am meisten gemeckert (lacht).

    SPORT1: Warum?

    Hermann: Ich hatte manchmal andere Ideen, wenn es um Spieler ging. Nicht bei Bayern, das ist eine andere Welt. Aber bei Düsseldorf. Ich habe auch immer gesagt: 'Bevor man zehn Millionen Euro für einen Spieler ausgibt, muss erstmal der Platz in Ordnung sein, und in Düsseldorf waren die Plätze manchmal in einem schlechten Zustand. Ich fand aber immer, dass die Grundlage für alles ein guter Platz ist. Dann ist auch der Verein dafür zuständig, dass man vernünftige Plätze hat. In Düsseldorf habe ich daher Dieter Prahl, einen Rentner aus Leverkusen, geholt. Er hat auf 450-Euro-Basis die Plätze in Ordnung gebracht.

    SPORT1: Sie sprachen von Loyalität. Wie haben Sie sich verhalten, wenn Ihnen ein Spieler mal was anvertraut oder über den Trainer gelästert hat?

    Hermann: Wenn ich meinte, etwas weitergeben zu müssen, weil es im Interesse des Ganzen war, habe ich es weitergegeben. Ansonsten nicht. Auch nicht, wenn mal einer rumgemeckert hat, denn ich habe früher auch oft gemeckert. Einmal in Leverkusen ist mir aber was Prägendes passiert.

    SPORT1: Erzählen Sie bitte.

    Hermann: In meinem zweiten Jahr dort haben wir Andreas Thom geholt. In der Vorbereitung spielten wir in Berlin, das war um die Wende herum. Wir haben in einem Hotel übernachtet. Ich ging abends mit einem Betreuer auf die Straße und sah Thom in zivil. Nun war ich jung und neu im Verein. Also, was machst du jetzt, denn es durfte ja keiner raus aus dem Hotel. Ich dachte mir erst: "Sag nix, sag nix". Hinterher habe ich es Trainer Jürgen Gelsdorf, meinem Freund, doch gesteckt. Das kam dann raus und Thom wusste, dass ich es war. Im Nachhinein hätte ich ihn mir alleine packen müssen und ihm sagen sollen: 'Andreas, mach‘ das nicht noch mal'. Heute würde ich es anders lösen.

    SPORT1: Haben Co-Trainer mitunter eine wichtigere Rolle als der Cheftrainer?

    1,75 Millionen Ablöse? "Das ist mir immer noch unangenehm"

    Hermann: Das glaube ich auf keinen Fall. Der Cheftrainer ist für mich der wichtigste Mann im Verein. Der Co-Trainer muss ihn unterstützen. Das ist umso wichtiger, weil der Cheftrainer auch mit der Medienarbeit unheimlich eingespannt ist. Für Jupp war es auch angenehm, dass er sich im Training nicht mehr um jedes Detail kümmern musste, sondern jemanden an seiner Seite hatte, auf den er sich verlassen konnte.

    SPORT1: Denken Sie eigentlich noch oft darüber nach, dass sie der teuerste Co-Trainer der Welt sind? Die kolportierten 1,75 Millionen Euro Ablöse, die der FC Bayern 2017 an Düsseldorf gezahlt haben soll, sind Weltrekord.

    Hermann: Das ist mir immer noch sehr unangenehm, denn das ist ja normalerweise nicht mal ein Spieler wert – und ich war nur Co-Trainer. Ich fand es von Düsseldorf damals auch übertrieben, so viel zu fordern. Aber der Jupp hat halt darauf bestanden, dass ich mitkomme.

    SPORT!: Wurden Sie deswegen mal von Spielern geneckt?

    Hermann: Klar. Von Franck Ribéry kamen Sprüche wie ‚der teuerste Mann‘ (lacht). Da kam einiges. Aber heute ist die Zeit halt so. Spieler kosten 200 Millionen Euro. Das ist ja schon fast alles normal.

    SPORT1: Kritik?

    Hermann: Nein. Wir haben davon ja alle profitiert. Selbst ich als Co-Trainer habe viel und genug Geld verdient. Das Geld ist eben im Umlauf. Aber die einzige Wahrheit im Fußball ist Gott sei Dank immer noch das Ergebnis. Dann ist Ende. Feierabend. Das ist auch gut so.

    SPORT1: Wie bewerten Sie die heutige Trainergeneration? Stichwort "Laptop-Trainer".

    Hermann: Neue Trainer bedeuten auch immer neue Impulse. Wenn ich Julian Nagelsmann (RB Leipzig, d. Red.)sehe oder Domenico Tedesco (zuletzt Schalke 04, d. Red.). Die sind richtig gut. Auch Florian Kohfeldt (Werder Bremen, d. Red.) macht sehr gute Arbeit. Alle können gut mit den Medien umgehen, was ein wichtiger Faktor ist. Ihre Mannschaftsführung ist gut, in der Trainingslehre sind sie auf dem aktuellen Stand. Aber Laptop-Trainer? Ich kann auch ein bisschen mit dem Ding arbeiten. Ich kann da drauf auch ein Spiel zusammenschneiden. Das gehört dazu, weil heute jeder mit dem Laptop oder dem Handy arbeitet. Auch der Jupp kann einen Laptop bedienen.

    SPORT1: Ihre Augen haben geglänzt als Sie von Tedesco sprachen.

    Hermann: Mir hat schon imponiert, wie Aue damals unter ihm gespielt hat. Gar nicht wie ein typischer Zweitligist. Die haben richtig gut Fußball gespielt. Ich habe mit ihm 2017 ja mal gesprochen. Es war ein sehr gutes und angenehmes Gespräch. Schalke und er wollten mich holen.

    SPORT1: Was passierte dann?

    "Beim Film von Toni Kroos kam das nochmal alles hoch"

    Hermann: Ich habe damals bei der Fortuna nachgefragt, ob ich für Schalke eine Freigabe bekomme, weil ich nach diesem Gespräch zu Tedesco wollte. Das war drei Tage vor dem Trainingsauftakt mit Düsseldorf. Ich muss aber sagen, dass der Friedhelm Funkel für mich so ähnlich ist wie der Jupp. Beide ticken auch ähnlich. Dann ging halt die Saison los, es war unruhig und ich konnte nicht mehr wechseln.

    SPORT1: Gibt es einen Trainer, mit dem Sie gerne mal zusammengearbeitet hätten?

    Hermann: Mit Pep Guardiola hätte ich gerne zusammengearbeitet und trainiert. Ich verrate Ihnen was: Als ich nach der Beurlaubung auf Schalke arbeitssuchend war, hatte ich das Glück, abends in München mit Guardiola, Thomas Tuchel und Michael Reschke essen gehen zu können. Michael hatte mich dazu eingeladen. Ich habe nachher nur gedacht 'Wahnsinn', denn ich musste mich sehr konzentrieren, bei deren Gespräch mitzukommen. So schnell wie die beiden über Positionen gesprochen haben, konnte ich gar nicht denken. Das war richtig interessant. Das merkte man schon, dass beide auf hohem Niveau sind. Ich war sehr angetan von beiden.

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    SPORT1: Zurück in die Vergangenheit. An welche Momente denken Sie oft zurück?

    Hermann: An das Jahr 2002, als wir mit Klaus Toppmöller bei Bayer Leverkusen in drei Wettbewerben Zweiter wurden. Wenn wir in diesem Jahr das Selbstbewusstsein des FC Bayern gehabt hätten, hätten wir das Triple geholt, hundertprozentig. Bei der Siegerehrung in Glasgow habe ich den Henkelpott berührt, weil ich dachte, dass ich in meinem Leben nicht mehr in ein Champions-League-Finale kommen werde.

    SPORT1: Dann aber kam das "Finale dahoam" 2012 mit dem FC Bayern. Jupp Heynckes Cheftrainer. Sie sein Assistent.

    Hermann: Genau. Als ich neulich im Kino den Film von Toni Kroos angeschaut habe, kam das nochmal alles hoch. Vor allem als ich die Szenen vor dem Elfmeterschießen gesehen habe. ‚Man oh man‘ habe ich gedacht. Wenn ich die Bilder heute so sehe, muss ich ehrlich sagen, dass wir uns auf diese Situation besser hätten vorbereiten müssen.

    SPORT1: Sie sprechen die Situation an, als mehrere Spieler keine Elfmeter schießen wollten.

    Hermann: Genau. Wir dachten im Vorfeld nicht daran, dass es so kommt. Ich war es immer gewohnt, einen Spieler zu fragen, ob er schießt – und dann schießt er auch. Ein paar Mann haben aber 'Nein' gesagt. Die Frage war dann: Zwingst du ihn dazu oder nicht? Heute würde ich im Vorfeld aufschreiben, wer schießt - und dann haben sie auch zu schießen. Das Trainerteam hat dann die Verantwortung und nicht der Spieler. Wir haben es danach auch immer so gemacht. Nachdem wir verloren hatte, war die Enttäuschung im Ganzen riesig. Aber ich habe mich immer gefragt, warum die sich hier alle so aufregen. 'Dann holen wir das Ding eben im nächsten Jahr', habe ich gesagt.

    "Die Mannschaft ging für Jupp durchs Feuer"

    SPOR1: Ihre Prophezeiung ging auf. 2013 wurde das Triple geholt.

    Hermann: Ja, eine Saison, in der alles super lief. Wir hatten uns damals vor dieser Saison zusammengesetzt und ein bisschen was verändert. Alles wurde etwas straffer gehandhabt, sodass mehr Zug drin war. Die Spieler waren auch einsichtig. Mit Bastian Schweinsteiger, Manuel Neuer und Philipp Lahm hatten wir damals auch große Unterstützung auf dem Feld. Franck Ribéry und Arjen Robbery waren auf dem Höhepunkt ihres Könnens. Das war schon eine Traum-Mannschaft. Was auch immer besser wurde, war, dass jeder sein Können immer besser in den Dienst der Mannschaft stellte. Vorher blieb mal der ein oder andere vorne stehen. Die Mannschaft hat intern auch dran gearbeitet, dass auf dem Platz eine Top-Harmonie war. Im Winter wussten wir dann, dass Guardiola kommen wird. Das war als scheidender Trainer nicht einfach. Die Mannschaft hat den Jupp aber gemocht und ging für ihn durchs Feuer. Das war beeindruckend.

    SPORT1:Gibt es einen Spieler, dessen Karriereweg Ihnen Leid tut?

    Hermann: Ja, der von Max Meyer (jetzt Crystal Palace, d. Red.). Ich habe letzte Saison noch ein bisschen Kontakt zu ihm gehabt. Da war er nicht unzufrieden, aber er tut mir echt leid, weil er nicht bei einem Top-Verein spielt. In Julian Draxler steckt auch noch jede Menge Potenzial drin. Er ist ein Top-Fußballer, aber ich glaube, dass er noch nicht alles offengelegt hat.

    SPORT1:Was denken Sie über Jugendspieler von heute?

    Hermann: Sie haben sich total verändert, aber sind auch schon viel weiter als früher. Das hat auch damit zu tun, dass sie heute viel mehr und besser trainieren. Wenn man früher aus der Jugend kam, musste man erstmal zwei Jahre bei den Amateuren spielen, um überhaupt mal oben mittrainieren zu können. Heute sind sie schon mit 17, 18 Jahren körperlich viel weiter und verdienen schon viel Geld.

    SPORT1:Auch so ein Problem.

    Hermann: Ja. Mit Düsseldorf haben wir versucht, Spieler von anderen Bundesligisten zu holen. Die hätten auch bei uns gespielt, aber die konnten wir gar nicht bezahlen, obwohl sie noch kein Bundesligaspiel gemacht haben. Das missfällt mir. Selbst ein Spieler, der bei einem Bundesligisten unter Vertrag steht, aber bei den Amateuren spielt, verdient so viel, dass er von einem Zweitligisten nicht bezahlt werden kann.

    Smartphones? "Man muss nicht päpstlicher sein als der Papst"

    SPORT1:Viel diskutiert wird heutzutage das veränderte Kommunikationsverhalten untereinander. Thema: Smartphones in der Kabine.

    Hermann: Man muss sich selbst an die eigene Nase fassen. Wenn ich zu Hause am Frühstückstisch sitze, gucke ich auch schon mal auf das Handy, obwohl meine Frau sagt ‚Komm, hol die Zeitung‘. Man muss nicht päpstlicher sein als der Papst. Klar, früher ist mehr miteinander gequatscht worden, aber das mit dem Handy ist halt so. Wenn ich mein Handy vergessen habe, fahre ich auch zehn Kilometer nach Hause und hole das. Darf ich den Spielern dann sagen, dass sie das nicht dürfen? Ich mache es doch selbst. Noch eine Anekdote.

    SPORT1:Nur zu.

    Hermann: In meiner ersten Phase unter Jupp durfte keiner ein Handy nutzen. Hat auch niemand getan. Ich habe beim Essen unter dem Tisch aber trotzdem mal draufgeschaut, wenn etwa um halb sieben die Ergebnisse der zweiten Liga per Push auf meinem Handy waren. Es war aber lautlos (lacht).

    SPORT1:Was bereuen Sie?

    Hermann: Ein Entscheidung beim Hamburger SV im Jahr 2015. Ich wurde Co-Trainer von Peter Knäbel und wir hatten zwei Spiele. Wir haben damals gegen Leverkusen und Wolfsburg verloren. Starke Gegner, gegen die wir keine Chance hatten. Mittwochs war Knäbel dann kein Trainer mehr und Bruno Labbadia kam. Da dachte ich mir: 'Die brauchten hier nur irgendeinen Idioten, der die beiden Spiele über die Bühne bringt', weil danach erst die Spiele kamen, in denen wir punkten konnten. Ich war so sauer. Ich habe dann zwar mit Bruno gesprochen, aber bin danach heimgefahren. Das bereue ich, weil ich überreagiert habe. Im Nachhinein hätte ich die sechs Wochen bis Saisonende noch dableiben sollen.

    SPORT1:Herr Hermann, wie soll man Sie im Bundesliga-Zirkus in Erinnerung behalten? 

    Hermann: Dass da einer war, der noch immer authentisch ist und den Fußball lebt. Mit allem, was dazugehört. Wenn die Menschen das über mich sagen würden, wäre das gut.

    • Tuchel erklärt Stand bei Neymar (23.12 Uhr)
    • De Ligt in Turin gelandet (22.59 Uhr)
    • Bayern wohl mit Roca einig (21.08 Uhr)

    +++ 23.59 Uhr: Wechsel von PSG-Star zu RB "mittlerweile fix" +++

    Der Transfer des französischen Mittelfeldspielers Christopher Nkunku von Paris St. Germain zu RB Leipzig ist nur noch Formsache. Der Wechsel sei "mittlerweile fix", mindestens aber "in den letzten Zügen", sagte PSG-Trainer Thomas Tuchel am Dienstag dem TV-Sender Sky

    Der 21-Jährige habe sich bereits von der Mannschaft verabschiedet. Medienberichten zufolge liegt die Ablöse bei 15 Millionen Euro.

    "Es ist wie immer ein weinendes Auge dabei, weil er ein unglaubliches Potenzial hat und ich ihn sehr mag. Aber es ist für ihn wichtig, sich im Ausland so einer Aufgabe zu stellen. Ich habe ihm gesagt, dass er einen Topklub und einen Toptrainer vorfindet", sagte Tuchel nach dem Test bei Zweitligist Dynamo Dresden (6:1).

    Nkunku hatte in Paris noch einen Vertrag bis 2020. In Ibrahima Konate, Dayot Upamecano, Nordi Mukiele und Jean-Kevin Augustin steht bereits eine größere Frankreich-Fraktion im Kader von RB Leipzig.

    +++ 23.12 Uhr: Tuchel verrät: Neymar will schon lange weg +++

    Das Thema Neymar begleitet Paris Saint-Germain und dessen Trainer Thomas Tuchel auf Schritt und Tritt. Auch am Rande des souveränen 6:1-Sieges im Testspiel bei Dynamo Dresden war der brasilianische Superstar das Hauptthema.

    Neymar, der einen Wechsel zu seinem Ex-Klub FC Barcelona forcieren will, blieb dem Training in Paris bis vor kurzem unentschuldigt fern. Am Montag war der brasilianische Nationalspieler wieder bei seinem Verein vorstellig geworden, am Dienstag trainierte er wieder.

    Tuchel: "Ich habe vor der Copa America erfahren, dass er gehen will. Es ist klar zwischen uns, jetzt ist es eine Sache zwischen dem Klub und ihm." 

    +++ 22.59 Uhr: De Ligt in Turin gelandet +++

    Der Wechsel des niederländischen Nationalspielers Matthijs de Ligt (19) von Ajax Amsterdam zum italienischen Serienmeister Juventus Turin steht kurz vor dem Abschluss.

    Juve verbreitete am späten Dienstagabend in den Sozialen Netzwerken ein Video von der Ankunft des 15-maligen Nationalspielers mit einem Privatjet auf dem Flughafen Turin Caselle. "Hallo Bianconeri. Ich bin glücklich, hier zu sein", sagte de Ligt in einem kurzen Video, das der Klub des fünfmaligen Weltfußballers Cristiano Ronaldo postete.

    +++ 21.08 Uhr: Bayern wohl mit Roca einig +++

    Ein Megatransfer a la Leroy Sané lässt weiter auf sich warten, doch laut spanischen Medien sind die Verhandlungen zwischen Bayern München und einem anderen Spieler weit fortgeschritten. Wie die Sporttageszeitung Marca am Dienstagabend berichtete, hat der deutsche Fußball-Rekordmeister bereits Einigkeit mit dem spanischen U21-Europameister Marc Roca erzielt.

    Dem Transfer des 22 Jahre alten zentralen Mittelfeldspielers stehe allerdings noch die hohe Ablöseforderung von Rocas Klub Espanyol Barcelona im Wege. Die Katalanen pochen laut Marca auf die im Vertrag bis 2022 festgeschriebenen 40 Millionen Euro Ablöse.

    Der FC Bayern wollte sich in Person von Karl-Heinz Rummenigge auf SPORT1-Nachfrage nicht dazu äußern.

    Der Journalist und Spanien-Experte Miguel Gutiérrez zeigt sich bezüglich Rocas sportlicher Eignung für den FC Bayern eher verhalten. 

    "Er ist ein technisch guter Ballverteiler, der immer versucht, das Spiel schnell zu halten. Ihm fehlt meiner Meinung nach aber ein bisschen Dynamik und Schnelligkeit", erklärt Gutiérrez im Gespräch mit SPORT1, "er hat sich gut entwickelt, aber ob er jetzt schon für einen großen Klub wie Bayern bereit ist, muss man abwarten, zumal Real Madrid und Barcelona für diese Position gesucht haben und keiner von beiden angebissen hat."

    Zuvor hatte der FC Bayern im Werben um Rocas Landsmann Rodrigo das Nachsehen gehabt. Der 23-Jährige, der ebenfalls im Mittelfeldzentrum beheimatet ist, wechselte Anfang Juli für festgeschriebene 70 Millionen Euro von Atlético Madrid zu Manchester City. Beim englischen Meister steht auch Bayerns erklärtes Top-Transferziel Leroy Sané unter Vertrag.

    Auf der USA-Reise der Münchner machte Rummenigge am Montag erneut klar, dass man vor allem noch einen Flügelspieler holen wolle, aber auch einen weiteren Mittelfeldspieler für das Zentrum. Roca wäre so jemand. 

    +++19.12 Uhr: Schürrle zur Eintracht? Berater reagiert +++

    André Schürrle könnte in der Bundesliga bleiben. Der Weltmeister von 2014, der derzeit vom Training des BVB freigestellt ist, soll bei Eintracht Frankfurt auf dem Zettel stehen.

    Wie die Ruhr Nachrichten melden, soll der 28-Jährige bereits auf dem Trainingsgelände der Eintracht gesichtet worden sein. Es sei sogar möglich, dass Schürrle schon den Medizincheck absolviert habe

    Schürrle, der in der vergangenen Saison an den FC Fulham ausgeliehen wurde, könnte eine der frei gewordenen Planstellen in der Offensive der Hessen besetzen. Die hatten zuletzt Luka Jovic (Real Madrid) und Sébastien Haller (West Ham United) ziehen lassen müssen.

    Schürrles Berater Ingo Haspel dementierte die Meldungen. "Es gibt keine Gespräche mit Eintracht Frankfurt", sagte er dem kicker: "André hat heute in Berlin trainiert, er war jedenfalls nicht in Frankfurt." Auch nach SPORT1-Informationen ist am Gerücht nichts dran.

    +++ 18.38 Uhr: Lampard macht Tür bei Hudson-Odoi zu +++

    Erst in den letzten Tagen berichtete die Daily Mail von einem finalen Angebot des FC Bayern in Höhe von 50 Millionen Euro für Wunschspieler Callum Hudson-Odoi.

    "Ich habe Callums Durchbruch gesehen, er ist ein fantastisches Talent. Ich werde mit ihm sprechen und ich möchte, dass er bleibt", machte der neue Chelsea-Trainer Frank Lampard den Plänen der Bayern allerdings schon damals einen Strich durch die Rechnung.

    Nun hat die Blues-Legende noch einmal nachgelegt und untermauert, wie wichtig der Flügelspieler in seiner Planung ist. "Ich möchte, dass er unterschreibt und hier bleibt. Ich habe es schon gesagt, als ich herkam. Er ist ein Spieler, der aus der Akademie hervorgeht, ein Spieler, der ein großer Spieler für Chelsea und England sein kann. Wir als Verein wollen, dass er bleibt. Ganz sicher", erklärte er auf einer Pressekonferenz.

    Es scheint folglich so, dass der Nationalspieler seinen Vertrag an der Stamford Bridge schon bald verlängern wird.

    +++ 17.26 Uhr: BVB und PSG bestätigen Diallo-Wechsel +++

    Abdou Diallo wird in der kommenden Saison für Paris Saint-Germain spielen.

    Sowohl die Westfalen als auch PSG bestätigten am Nachmittag den Wechsel. 

    Der BVB kassiert für den 23-Jährigen, der erst vor einem Jahr für 28 Millionen Euro vom 1. FSV Mainz 05 zum BVB wechselte, 32 Millionen Euro. Zwei Millionen Euro Nachschlag können noch oben drauf kommen. Unter Trainer Lucien Favre zählte Diallo im vergangenen Jahr zu den Stammspielern, er verpasste lediglich sechs Bundesligapartien aufgrund verschiedener Verletzungen und einer Sperre.

    +++ 16.06 Uhr: Baumgartl im Anflug auf Gladbach? +++

    Timo Baumgartl könnte nach dem Abstieg des VfB Stuttgart auch in der kommenden Saison weiter erstklassig spielen.

    Wie der SWR berichtet, flog der 23-Jährige bereits am Montag gemeinsam mit seiner Freundin nach Düsseldorf. Am Flughafen soll er dann von einem Auto mit dem Logo von Borussia Mönchengladbach abgeholt worden sein. 

    Die Schwaben, die den Innenverteidiger nach eigenen Angaben unbedingt halten wollen, wollten die entsprechenden Gerüchte nicht kommentieren, bekräftigte aber ein weiteres Mal, dass Baumgartl einen gültigen Vertrag habe. 

    Nach der Teilnahme an der U21-EM startete der Abwehrspieler heute verspätet mit einem Leistungstest in die Saisonvorbereitung.

    +++ 15.32 Uhr: Türkische Top-Klubs jagen Özcan +++

    Berkay Özcan im Visier der Süper Lig!

    Nach Informationen von SPORT1 jagen gleich vier türkische Top-Klubs den 21 Jahre alten Mittelfeldspieler. Galatasaray, Fenerbahce und Besiktas Istanbul sowie Trabzonspor haben beim Hamburger SV ihr Interesse hinterlegt und buhlen um Özcans Dienste.

    Wie SPORT1 erfahren hat, sind die Hanseaten bereit, den türkischen Nationalspieler abzugeben. Dafür verlangen sie eine Ablöse von zwei bis fünf Millionen Euro. Aktuell wird um den exakten Preis gefeilscht.

    Özcan war in der vergangenen Winterpause vom VfB Stuttgart, wo er seit der U17 gespielt hatte, zum HSV verliehen worden, wo er auf seinen alten Förderer Hannes Wolf traf. Gemeinsam scheiterten sie an der Mission Aufstieg. Im Sommer verpflichteten ihn die Rothosen fest für 1,5 Millionen Euro.

    Das Kapitel Deutschland könnte für Özcan dennoch bald beendet sein.

    +++ 14.48 Uhr: Roma lockt Higuain mit Kapitänsamt +++

    Nach seiner Leihe zum FC Chelsea hat Gonzalo Higuain seine Zelte wieder bei Juventus Turin wieder aufgeschlagen - zumindest vorerst.

    Erst kürzlich wurden Gerüchte laut, dass West Ham United an einer Verpflichtung des Argentiniers interessiert sei. Nun gibt es offenbar einen weiteren Interessenten. Wie der Corriere dello Sport berichtet, buhlt auch die AS Rom um den Stürmer und lockt diesen dabei mit einem zusätzlichen Schmankerl.

    Demnach wollen die Römer Higuain im Falle eines Wechsels zum Kapitän machen. Die Stelle war nach dem Abgang von Daniele De Rossi nach Ende der vergangenen Saison frei geworden und ist bislang noch nicht neu besetzt.

    +++ 13.39 Uhr: Barca bietet PSG Mega-Tausch für Neymar +++

    Dass Neymar am liebsten heute als morgen zum FC Barcelona zurückkehren würde, ist inzwischen hinlänglich bekannt.

    Und auch die Katalanen sollen inzwischen bereit sein, den Brasilianer ins Camp Nou zurückzuholen. Einziges Problem an der Sache: Die hohe Ablösesumme für den 27-Jährigen. Für Antoine Griezmann, Frenkie de Jong, Neto und Emerson hat Barca bereits 233 Millionen Euro ausgegeben, zu viel, um auch noch Neymar zu holen. Daher schwebt dem spanischen Meister offenbar ein anderes Transfermodell vor.

    Wie die französische Zeitung L'Équipe berichtet, hat Barcelona Paris nun ein "mündliches Angebot" für ein Tauschgeschäft unterbreitet. Dabei sollen im Gegenzug für Neymar zwei Barca-Profis, die zusammen den Wert der mindestens 222 Millionen Euro teuren Ausstiegsklausel haben, in die französische Hauptstadt wechseln.

    Die AS griff den Bericht in Spanien auf und spekulierte neben Ousmane Dembélé und Philippe Coutinho, welche die beiden Spieler sein sollen, auch über eine zusätzliche Zahlung in Höhe von 40 Millionen Euro.

    Für PSG-Boss Nasser Al-Khelaïfi sei dieses Angebot allerdings nicht ausreichend. Er soll die Offerte als "lächerlich" zurückgewiesen haben

    +++ 13.26 Uhr: Juniorennationalspieler wechselt zum FC Bayern +++

    Der FC Bayern hat sich in der Offensive verstärkt, wenn auch nur in der zweiten Mannschaft.

    Wie die Münchner bekannt gaben, wechselt Leon Dajaku von Bundesliga-Absteiger VfB Stuttgart an die Säbener Straße. Dort unterschreibt der 18-Jährige einen Vertrag bis 2023, die Ablösesumme soll bei 1,5 Millionen Euro liegen.

    "Wir sind froh, dass sich Leon für den FC Bayern entschieden hat. Er ist ein schneller und torgefährlicher Offensivspieler. Wir sind davon überzeugt, dass er beim FC Bayern noch große Entwicklungsschritte machen wird", sagte FCB-Campusleiter Jochen Sauer.

    Dajaku, der in der vergangenen Saison zwei Mal für die Schwaben in der Bundesliga zum Einsatz kam, erklärte, er sei "sehr glücklich, künftig für den FC Bayern spielen zu können".

    +++ 11.43 Uhr: PSG-Talent auf Sprung nach Leipzig +++

    Aktuell befindet sich RB Leipzig im Trainingslager in Tirol, noch dort sollen die Leipziger Verstärkung bekommen.

    Wie die Bild berichtet, steht PSG-Talent Christopher Nkunku unmittelbar vor einem Wechsel zu RB. Demnach hat der Mittelfeldspieler bereits am Montagnachmittag nicht mehr mit der Mannschaft von Thomas Tuchel trainiert und wird auch am Dienstag im Test gegen Dynamo Dresden nicht mehr für Paris auflaufen.

    Der 21-Jährige entstammt der eigenen Jugend des Hauptstadt-Klubs und absolvierte für diesen bislang 55 Spiele in der französischen Ligue 1.

    +++ 11.22 Uhr: Zorc bestätigt Diallo-Abgang +++

    Abdou Diallo wird Borussia Dortmund wie erwartet verlassen. Wie Sportdirektor Michael Zorc den Ruhrnachrichten bestätigte, wechselt der Abwehrspieler zur kommenden Saison nach Frankreich zu Paris St. Germain und Trainer Thomas Tuchel. 

    "Das hat sich so ergeben. Abdou hat sich dafür entschieden, dass er eine andere Herausforderung annehmen möchte und für uns hat es wirtschaftlich gepasst. Deshalb haben wir dem Wechsel zugestimmt", erklärte Zorc. 

    Der BVB kassiert für den 23-Jährigen, der erst vor einem Jahr für 28 Millionen Euro vom 1. FSV Mainz 05 zum BVB wechselte, 32 Millionen Euro. Zwei Millionen Euro Nachschlag können noch oben drauf kommen. Unter Trainer Lucien Favre zählte Diallo im vergangenen Jahr zu den Stammspielern, er verpasste lediglich sechs Bundesligapartien aufgrund verschiedener Verletzungen und einer Sperre.

    Durch die Verpflichtung von Mats Hummels, scheint ein Platz in der Abwehrzentrale bereits vergeben. Um den zweiten streiten nach aktuellem Stand Manuel Akanji, Dan-Axel Zagadou, Ömer Toprak und eben Diallo.

    +++ 11.18 Uhr: Haller wechselt zu West Ham +++

    Es hatte sich bereits abgezeichnet, nun ist es offiziell: Sébastien Haller verlässt Eintracht Frankfurt nach zwei Jahren und schließt sich West Ham United an. Das gaben die Hessen auf ihrem Twitter-Account bekannt. Lediglich der obligatorische Medizincheck steht demnach noch aus.

    "Die Eintracht und West Ham United haben sich über die Transfermodalitäten bezüglich Sébastien Haller geeinigt. Infolgedessen hat Haller die Freigabe, um die medizinische Untersuchung in London zu absolvieren", schrieben die Frankfurter.

    Der Franzose kam 2017 für die damalige Rekordsumme von 7 Millionen Euro an den Main und erzielte seitdem 33 Tore in 77 Spielen für die Frankfurter. 

    +++ 11.12 Uhr: Spurs-Star vor Wechsel zur Roma +++

    Wie Sportchef Gianluca Petrachi bestätigte, hat die AS Rom konkretes Interesse an einer Verpflichtung von Tottenhams Toby Alderweireld.

    Laut übereinstimmenden Medienberichten wollen die Römer hierbei gebrauch von der Ausstiegsklausel des Belgiers machen, welche es ihm erlaubt, den Klub für 28 Millionen Euro zu verlassen. "Ich weiß, dass er eine Klausel hat", erklärte Petrachi. Entgegen früherer Berichte soll der ehemalige Sportdirektor Franco Baldini trotz seiner Roma-Vergangenheit jedoch keine Verhandlung mit dem Spieler führen.

    "Ich möchte klarstellen, dass er die Roma unterstützt und dabei helfen kann, Geld zu sparen. Wir wären sehr glücklich, wenn wir Alderweireld schon morgen verpflichten könnten, ohne die Klausel zu zahlen", sagte Petrachi.

    Bei der AS Rom soll Alderweireld die abgewanderten Innenverteidiger Kostas Manolas (SSC Neapel) und Ivan Marcano (FC Porto) ersetzen. 

    +++ 10.00 Uhr: Pulverisiert Frankfurt eigenen Transferrekord? +++

    Mit der Verpflichtung von Djibril Sow von den Young Boys Bern für neun Millionen Euro hat Eintracht Frankfurt erst vor kurzem einen neuen Rekordtransfer eingetütet.

    Doch dieser könnte schon bald wieder pulverisiert werden. Wie die Gazzetta dello Sport schreibt, sollen die Hessen unmittelbar vor der Verpflichtung von Neapel-Mittelfeldspieler Marko Rog stehen. Dem Vernehmen nach wäre für den 23-Jährigen eine Ablösesumme in Höhe von 20 Millionen Euro inklusive Bonuszahlungen fällig.

    Durch die Einnahmen will Neapel die Transfers von James Rodríguez (Real Madrid) und Eljif Elmas (Fenerbahce Istanbul) mitfinanzieren. 

    +++ 09.45 Uhr: Porto gibt erstes Angebot für Trapp ab +++

    Auf der Suche nach einem Nachfolger für Iker Casillas ist der FC Porto offenbar in Paris fündig geworden.

    Wie die französische Zeitung Le Parisien unter Berufung auf portugiesische Quellen berichtet, hat der 28-fache Landesmeister Paris Saint-Germain ein erstes Angebot in Höhe von etwas mehr als fünf Millionen Euro für Kevin Trapp vorgelegt.

    Allerdings soll der neue PSG-Sportdirektor Leonardo dem 29-Jährigen noch nicht die Tür geöffnet haben, da der Klub nach dem Abgang von Gianluigi Buffon in Alphonse Areola aktuell nur über einen potentiellen Stammtorhüter verfügt. Daher ist es auch denkbar, dass Trapp sein letztes Vertragsjahr in Paris erfüllt, um mit Areola zu konkurrieren.

    Zum entscheidenden Faktor könnte nun die Verpflichtung eines neuen Torwarts werden. Laut der Zeitung hat man in Paris auch eine Verpflichtung, so teuer sie auch sein mag, von Milans Gianluigi Donnarumma noch nicht aufgegeben.

    +++ 09.15 Uhr: Hannover droht Torhüter-Gau +++

    Mit Ron-Robert Zieler hat sich Absteiger Hannover 96 auf der Torhüterposition prominent verstärkt. Doch hinter dem ehemaligen Nationalspieler droht den Niedersachsen nun das große Loch.

    Michael Esser, in der vergangenen Saison die Nummer eins, steht nach seiner Degradierung vor dem Absprung. Eigentlich sollte daher Philipp Tschauner, der in der vergangenen Rückrunde nach Ingolstadt verliehen wurde, der neue zweite Mann werden. Doch auch der Ex-Kapitän steht jetzt offenbar unmittelbar vor einem Wechsel.

    Wie die Bild berichtet, liegt dem 33-Jährigen ein lukratives Angebot von RB Leipzig vor. Demnach soll es um einen Dreijahresvertrag mit Anschluss-Kontrakt, z.B. als Torwart-Trainer, gehen. Noch in dieser Woche soll der Transfer unter Dach und Fach gebracht werden, als Ablöse sind maximal 500.000 Euro im Gespräch.

    Sollten sowohl Tschauner und Esser den Klub noch verlassen, müsste Sportchef Jan Schlaudraff innerhalb von wenigen Tagen zwei neue Torhüter holen. Die 96er starten am 26. Juli mit einem Auswärtsspiel beim VfB Stuttgart in die neue Zweitligasaison.

    +++ 09.00 Uhr: Rummenigge nennt Stand in Kaderplanung +++

    Flügelspieler, Backup-Stürmer, Sechser, Abwehr - beim Rekordmeister gibt es noch einige Transfer-Baustellen. Zum Start der US-Reise hat Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge bemerkenswerte Aussagen zu den Plänen der Bayern getroffen.

    Zuletzt mehrten sich Gerüchte über einen Wechsel von Mario Mandzukic in die Bundesliga. Dem BVB soll der Kroate aber bereits abgesagt haben. Nun hat sich Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge zum angeblichen Interesse geäußert und wurde dabei deutlich.

    "Ich sage nichts zu Namen, aber in der Richtung ist nichts geplant", sagte Rummenigge bei der Ankunft in Los Angeles im Rahmen der US-Tour. Mandzukic hatte von 2012 bis 2014 beim FC Bayern gespielt und dabei unter anderem 2013 zum Gewinn der Champions League und des Triples einen wichtigen Beitrag geleistet.

    Rummenigge sieht zunächst vor allem auf einer anderen Position Handlungsbedarf auf dem Transfermarkt. "Wir haben zwei gute Flügelspieler mit Coman und Gnabry, die sich beide gut entwickelt haben. Aber wir brauchen allein aus quantitativen Gründen noch einen. Und im Mittelfeld möglicherweise", sagte der 63-Jährige.

    Auch einen Mittelfeldspieler werde man "möglicherweise" noch holen. Das Thema Tempo findet Rummenigge hier aber überschätzt: "Den besten Mittelfeldspieler, den wir die letzten zehn Jahre wahrscheinlich hatten, war Xabi Alonso. Das war ein Stratege. Er hat auf dem Platz wie ein General gearbeitet. Schnell war er aber nicht. Von seiner Klasse her war er aber toll."

    Auf jeden Fall gehalten werden soll Robert Lewandowski. "Eingetütet" sei die Vertragsverlängerung des viermaligen Bundesliga-Torschützenkönigs noch nicht, aber der polnische Nationalspieler fühle sich bei den Münchnern "extrem wohl". Lewandowski sei "ein Spieler, der kann leicht noch einige Jahre auf dem Niveau spielen. Wenn man solch einen Spieler hat, dann gibt man ihn auch nicht ab", sagte Rummenigge: "Deswegen haben wir im letzten Jahr auch entschieden, in der Richtung gar nicht nachzudenken."

    Auch zu Jérôme Boateng äußerte sich Rummenigge. Man "müsse abwarten, was sich da entwickelt", meinte der Bayern-Boss zum Verteidiger, dem am Saisonende von Präsident Uli Hoeneß noch der Abgang empfohlen worden war. Akuten Bedarf in der Defensive sieht Rummenigge aber nicht. "Ich habe keine Sorge, auch wenn andere Vereine groß einkaufen. Wenn ich mir allein unsere Abwehr anschaue, mit Alaba, Hernández, Süle, Kimmich, Pavard. Da sehe ich auf diesen Positionen wenig Besseres in Europa."

    +++ 08.55 Uhr: Tottenham legt Schmerzgrenze bei Bale fest +++

    Die Tottenham Hotspur haben klare Bedingungen für eine Rückkehr von Gareth Bale genannt. Demnach soll die maximale Ablöse laut Marca bei 60 Millionen Euro liegen. Zudem müsste der Waliser, der diesen Dienstag seinen 30. Geburtstag feiert, deutliche Gehaltseinbußen in Kauf nehmen.

    Bale verdient bei Real Madrid dem Vernehmen nach 17 Millionen Euro pro Saison. Der Rechtsaußen war 2013 für rund 100 Millionen Euro von Tottenham zu Real gewechselt, bei Trainer Zinedine Zidane spielt er in den sportlichen Planungen nicht die erste Geige.

    Allerdings machten die Spurs deutlich, dass sie lediglich bereit wären, die Hälfte des Gehalts zu übernehmen. Laut Marca liegt es daher nun an Real, ob sie die andere Hälfe für die kommenden drei Jahre übernehmen, um Bale von einer vorzeitigen Vertragsauflösung und einem Wechsel zu überzeugen.

  2. Der Transfer des französischen Mittelfeldspielers Christopher Nkunku von Paris St. Germain zu RB Leipzig ist nur noch Formsache.

    Der Wechsel sei "mittlerweile fix", mindestens aber "in den letzten Zügen", sagte PSG-Trainer Thomas Tuchel am Dienstag dem TV-Sender Sky. Der 21-Jährige habe sich bereits von der Mannschaft verabschiedet.

    Medienberichten zufolge liegt die Ablöse bei 15 Millionen Euro.

    "Es ist wie immer ein weinendes Auge dabei, weil er ein unglaubliches Potenzial hat und ich ihn sehr mag. Aber es ist für ihn wichtig, sich im Ausland so einer Aufgabe zu stellen. Ich habe ihm gesagt, dass er einen Topklub und einen Toptrainer vorfindet", sagte Tuchel nach dem Test bei Zweitligist Dynamo Dresden (6:1).

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    Nkunku hatte in Paris noch einen Vertrag bis 2020. In Ibrahima Konaté, Dayot Upamecano, Nordi Mukiele und Jean-Kevin Augustin steht bereits eine größere Frankreich-Fraktion im Kader von RB Leipzig.

  3. Vizemeister Borussia Dortmund hat sich nach Informationen der Sport Bild mit Ausrüster Puma auf eine Verlängerung der noch bis 2022 laufenden Zusammenarbeit geeinigt.

    Der neue Vertrag soll demnach einen Zeitraum von zehn Jahren umfassen und dem BVB mehr als 300 Millionen Euro einbringen.

    "Wir befinden uns mit Puma in guten und zielführenden Gesprächen, in denen wir uns zuletzt deutlich angenähert haben. Zahlen kommentieren wir nicht. Was ich aber sagen kann: Borussia Dortmund wird einen deutlich werthaltigeren Vertrag abschließen als bisher", sagte BVB-Geschäftsführer Carsten Cramer dem Magazin.

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    Der neue Vertrag soll ab 2020 gelten. Der Sportartikelhersteller ist bereits seit sieben Jahren Ausrüster der Borussia und zahlte bislang rund zehn Millionen Euro pro Jahr. Diese Summe soll sich künftig verdreifachen.

  4. Mit Marko Marin als Torschütze hat Serbiens Meister Roter Stern Belgrad die zweite Qualifikationsrunde der Champions League erreicht. Der 30-Jährige erzielte beim 2:1 (2:0) gegen Litauens Champion Suduva Marijampole aus zwölf Metern den Treffer zum 2:0 (29.).

    Im Hinspiel hatten sich beide Teams 0:0 getrennt. Nächster Gegner des ehemaligen Europapokalsiegers auf dem langen Weg in die Gruppenphase ist der finnische Meister HJK Helsinki.

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    Für Trainer Dino Toppmöller und Luxemburgs Meister F91 Düdelingen ist der Traum von der Königsklasse dagegen schon beendet. Düdelingen, das vor einem Jahr überraschend in die Gruppenphase der Europa League vorgestoßen war, kam auf Malta beim FC Valletta nicht über ein 1:1 (0:1) hinaus.

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    Nach dem 2:2 im Hinspiel geht die Europareise für den Sohn von Klaus Toppmöller und seine Mannschaft somit in der zweiten Qualifikationsrunde der Europa League weiter.

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