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  1. Christian Gentner vom Bundesligisten VfB Stuttgart ist nach seinen schweren Gesichtsverletzungen am Dienstag zum zweiten Mal operiert worden. Der Eingriff im Klinikum Stuttgart sei "planmäßig" erfolgt, dem Kapitän gehe es "den Umständen entsprechend gut", teilte der Verein mit.

    Gentner hatte bei einem Zusammenprall mit Torhüter Koen Casteels vom VfL Wolfsburg am 16. September Brüche des unteren und seitlichen Augenhöhlenbodens, des Nasenbeins und des Oberkiefers erlitten. Er sei aber "optimistisch, schon bald wieder" im Kreis der Mannschaft zu sein, teilte er vergangene Woche mit.

  2. Im Prozess um den tätlichen Angriff auf Weltmeister Kevin Großkreutz haben die beiden mutmaßlichen Täter gleich zu Beginn der Verhandlung ein Geständnis abgelegt.

    Laut des Verteidigers der jungen Männer (17 und 18 Jahre), die Schläge und Tritte einräumten, bereuen beide ihre Tat. Die Angreifer müssen sich wegen gefährlicher Körperverletzung vor dem Stuttgarter Amtsgericht verantworten.

    Großkreutz nicht vor Ort

    Großkreutz selbst sagte am Dienstag nicht aus. Der 27-Jährige, der als Zeuge geladen war, hatte ein Attest vorgelegt und erschien nicht in der baden-württembergischen Landeshauptstadt.

    Der frühere Profi des VfB Stuttgart, der mittlerweile beim Zweitligisten Darmstadt 98 unter Vertrag steht, war am 28. Februar in die Schlägerei verwickelt gewesen. Er musste damals mit Platzwunden am Kopf ins Krankenhaus gebracht werden.

    Als Folge der nächtlichen Auseinandersetzung löste der VfB den Vertrag mit Großkreutz auf.

    • Real offenbar heiß auf Draxler (13.30 Uhr)
    • PSG-Star begeistert Ancelotti (12.03 Uhr)
    • ManUnited will De Gea halten (10.37 Uhr)

    +++ 13.30 Uhr: Real soll heiß auf Draxler sein +++

    Mit Neymar, Kylian Mbappe und Edinson Cavani hat Weltmeister Julian Draxler bei Paris Saint-Germain drei absolute Topstars vor der Nase - flüchtet er im Winter womöglich sogar zu Real Madrid?

    Wie Don Balon berichtet, haben die Königlichen den Offensivspieler von PSG auf dem Zettel und erwägen eine Verpflichtung im Januar.

    Draxler hat bei Paris noch einen Vertrag bis 2021 und beteuerte zuletzt wiederholt, dass er sich trotz der massiven Konkurrenz durchbeißen will.

    Bisher kam der Nationalspieler bei sechs Einsätzen nur ein einziges Mal über 90 Minuten zum Einsatz. Real-Legende Raul, mit dem sich Draxler in der gemeinsamen Schalker Zeit gut verstand, könnte dem Deutschen einen Wechsel zu den Königlichen durchaus schmackhaft machen.

    Erst im März empfahl Raul Real sogar, Draxler zu holen - mittlerweile ist die Stürmer-Legende sogar Assistent von Manager Jose Angel Sanchezund könnte sogar selbst an einer Verwirklichung des Transfers mitarbeiten.

    Allerdings bliebe bei einem Wechsel von Draxler die Frage, ob sich seine Situation bei Real hinter Cristiano Ronaldo, Gareth Bale und Karim Benzema wirklich verbessert.

    +++ 12.03 Uhr: PSG-Star begeistert Ancelotti +++

    Für Carlo Ancelotti ist das Duell gegen Paris Saint-Germain eine Reise in die Vergangenheit. Der Italiener, der zwischen Januar 2012 und Juni 2013 eineinhalb Jahre die Geschicke auf der PSG-Bank leitete, wird einige seiner Schützlinge wiedersehen.

    Einer davon ist Adrien Rabiot, der unter Ancelotti als 17-Jähriger die ersten Schritte im Profifußball machte. 

    "Ich beobachte Rabiot genau, der diese Saison eine neue Dimension erreichen wird", sagte der Bayern-Coach der französischen Tageszeitung Le Figaro.

    Rabiot ist längst ein unverzichtbares Teil der PSG-Maschinerie geworden. In allen sieben Meisterschaftsspielen wirkte der 23-Jährige mit, erzielte dabei einen Treffer und legte einen weiteren vor.

    +++ 10.37 Uhr: ManUnited will Real bei De Gea ausstechen +++

    Trotz wiederholter Wechselgerüchte um Torhüter David De Gea ist Manchester United zuversichtlich, den Spanier mit einem neuen Vertrag langfristig binden zu können und so Real Madridauszustechen.

    Wie der Independent berichtet, sollen die Gespräche zwischen den "Red Devils" und De Gea in Kürze beginnen.

    Spaniens Nationalkeeper steht vor allem bei Real ganz oben auf dem Zettel, ein Wechsel zu den "Königlichen" platzte 2015 nur wegen eines Übermittlungsfehlers der Transferdokumente.

    Mit einem neuen Deal wollen United-Trainer Jose Mourinho und Co. einen erneuten Angriff von Real schon im Keim ersticken. De Geas aktueller Deal läuft nur noch bis 2019, die Gefahr eines Wechsels bei nur noch einem Jahr Restlaufzeit im Sommer wäre nicht zu unterschätzen.

    +++ 7.48 Uhr: Barca? Coutinho lässt nicht locker +++

    Nach dem im Sommer geplatzten Wechsel zum FC Barcelona stand Philippe Coutinho zuletzt wieder für den FC Liverpool auf dem Platz und erzielte sogar ein traumhaftes Freistoßtor, das der Klopp-Truppe den 3:2-Sieg gegen Leicester sicherte.

    Trotzdem ist der Brasilianer in Gedanken wohl schon in Spanien. Gegenüber den Verantwortlichen der Reds hat Coutinho seinen Wechselwunsch laut Mirror nochmals nachdrücklich erneuert.

    Im Januar, spätestens aber nach Saisonende, dürfte der Transfer endgültig zu Stande kommen. Wie die spanische Sportberichtethat Liverpool die Hoffnung auf einen Verbleib Coutinhos inzwischen aufgegeben.

    Montag, 26. August: 

    +++ 16.09 Uhr: Schalke verlängert mit Torwart-Talent +++

    Der FC Schalke 04 hat den Vertrag mit Alexander Nübel um zwei weitere Jahre bis 2020 verlängert.

    "Wir sind froh, dass wir mit Alex einen jungen und zudem einen der talentiertesten Torhüter seiner Altersklasse weiterhin an unseren Club binden konnten", sagte Sportvorstand Christian Heidel.

    Der Stellvertreter von Ralf Fährmann kam bislang zu einem Bundesliga-Einsatz.

    +++ 15.04 Uhr: Mega-Klausel für Real-Talent +++

    Real Madrid treibt seine Kaderplanung weiter voran. Nach den Verlängerungen mit Trainer Zinedine Zidane sowie den Stars Marcelo, Isco, Benzema, Carvajal und Llorente soll nach Angaben der AS nun auch Shootingstar Marco Asensio ein neues Arbeitspapier erhalten.

    Demnach soll der bis 2022 laufende Kontrakt um ein weiteres Jahr ausgedehnt werden. Die festgeschriebene Ausstiegsklausel soll dabei 500 Millionen Euro betragen. Nach dem Spiel gegen Borussia Dortmund soll der Deal offiziell verkündet werden.

    Asensio erzielte in dieser Saison in 9 Pflichtspielen 4 Tore.

    +++ 12.08 Uhr: Villarreal entlässt Trainer +++

    Nach nur sechs Spielen hat der FC Villarreal Trainer Fran Escriba entlassen.

    Villarreal steht derzeit mit sieben Punkten auf Platz 14 in der Primera Division. Gegen Getafe verlor das Team mit 0:4 am Wochenende.

    Neben Escriba müssen auch Co-Trainer Josep Alcacer und Fitnesstrainer Jos Mascaros gehen.

    Escriba übernahm die Submarinos im Sommer 2016 und führte sie in der abgelaufenen Saison auf Rang fünf. Im Mai wurde sein Vertrag um ein Jahr verlängert.

    In den kommenden Stunden möchte der Klub Escribas Nachfolger bekannt geben. Ex-Spieler Javi Garcia und Jugend-Trainer Javi Calleja gelten als Favoriten.

    +++ 10.48 Uhr: Marin-Klub feuert Trainer +++

    Der griechische Meister Olympiakos Piräus hat nach nur dreieinhalb Monaten seinen Trainer Besnik Hasi gefeuert.

    Der 45 Jahre alte Kosovo-Albaner wurde zwei Tage vor dem Champions-League-Gastspiel der Griechen bei Juventus Turin freigestellt, wie mehrere Medien übereinstimmend berichten.

    Der Rekordchampion hatte am Sonntag 2:3 bei Tabellenführer AEK Athen verloren und liegt nach fünf Spieltagen mit acht Punkten nur auf Rang vier. AEK führt das Klassement mit 13 Zählern an. Zum Start der Gruppenphase in der Königsklasse hatte Olympiakos 2:3 gegen Sporting Lissabon verloren.

    Wer Nachfolger von Hasi wird, ist nicht bekannt. Interimsmäßig soll der frühere griechische Nationaltorwart Antonis Nikopolidis Piräus in Turin betreuen.

    +++ 10.12 Uhr: Darum lehnte Bayern Keita ab +++

    Der FC Bayern hat sich angeblich mit einem Transfer von Naby Keita beschäftigt. Nach Angaben des kicker befand sich der Rekordmeister in aussichtsreichen Gesprächen mit dem Mittelfeldmann von RB Leipzig.

    Allerdings sei es den Bayern-Bossen zu riskant gewesen, den Deal schon ein Jahr vor Vertragsbeginn zu fixieren.

    So schlug der FC Liverpool zu, der sich die vorzeitige Aktivierung von Keitas Ausstiegsklausel weitere 15 Millionen Euro kosten ließ. Mit der Ablöse von 70 Millionen Euro und dem Gehalt würde sich das das Gesamtpaket für den 22-Jährigen zwischen 130 und 150 Millionen Euro belaufen.

    Allerdings hätten die Bayern Keita angeblich auch schon viel früher kriegen können. Als er noch bei Salzburg unter Vertrag stand, soll der den Münchnern angeboten worden sein genauso wie Sadio Mane, der nun beim FC Liverpool unter Vertrag steht, und Jadon Sancho, der im Sommer von Manchester City zu Borussia Dortmund wechselte.

    +++ 08.48 Uhr: Löst Milan den Streit zwischen Cavani und Neymar? +++

    Im Zoff zwischen den beiden PSG-Superstars Neymar und Edinson Cavani könnte sich eine Lösung anbahnen.

    Wie der italienische Fernsehsender Rai Sport berichtet, will der AC Milan ein Angebot für Cavani vorbereiten. Demnach wollen die Rossoneri bereits im Januar versuchen, den uruguayischen Stürmer-Star zu holen.

    Wegen eines Elfmeters ist vor zwei Wochen ein Streit zwischen Neymar und Cavani entbrannt. Beim 2:0 gegen Lyon wollte der Brasilianer schießen, doch der Uruguayer - bis zu Neymars Ankunft immer erster PSG-Standardschütze - schnappte sich die Kugel und verschoss.

    Anschließend kamen Gerüchte um eine Kabinen-Keilerei auf, zudem entfolgte Neymar Cavani auf Instagram.

    Die katalanische Zeitung Sport, Hausblatt von Neymars Ex-Klub FC Barcelona, behauptete gar zu wissen, der Dribbelkünstler habe PSG-Boss Nasser Al-Khelaifi um einen Verkauf Cavanis gebeten.

    Dieser wiegelte umgehend ab. "Da ist nichts! Nur ihr von der Presse seid diejenigen, die Probleme verursachen. Sonst niemand", sagte der Scheich einem Reporter des Radiosenders RMC Sport.

    Sonntag, 24. September:

    +++ 22.05 Uhr: Hat Frankfurt Hradeckys Nachfolger gefunden? +++

    Weil der Vertrag von Lukas Hradecky im kommenden Sommer endet und der Eintracht-Keeper bisher keine Anstalten machte, den Kontrakt zu verlängern, sind die Hessen auf der Suche nach einem Nachfolger.

    Laut Goal.com soll die Eintracht diesbezüglich schon recht weit sein. Bill Hamid vom MLS-Klub D.C United könnte ab der kommenden Saison den Frankfurter Kasten hüten. Der US-Keeper hat, genau wie Hradecky, nur noch eine Vertragslaufzeit bis Juni 2018. Dann wäre er ablösefrei.

    +++ 17.08 Uhr: Darum wechselte Ribery nicht zu United +++

    Franck Ribery steht seit 2007 beim FC Bayern unter Vertrag. Der Franzose wechselte damals von Olympique Marseille zu den Münchnern - und wurde zum Weltstar.

    Diesen Wechsel hat der FCB indirekt offenbar auch Alex Ferguson zu verdanken. Denn wie ein enger Vertrauter erklärte, entschied sich  Ferguson im Jahr 2006 gegen eine Verpflichtung Riberys, weil dieser die United-Legende nicht überzeugte.

    Alastair Campbell, der den Bereich Kommunikation und Strategie der britischen Regierung unter Tony Blair leitete und eine sehr gute Verbindung zu Blair-Unterstützer Ferguson hatte, berichtet davon in einem Buch, dessen Vorabdruck der Times vorliegt.

    "Alex beobachtete Frank Ribery, den Außenspieler von Marseille. Doch er entschied sich bereits zur Pause, dass er nicht gut genug für United ist", wird Campbell zu der Partie zwischen den Bolton Wanderers und Marseille im Februar 2006 im UEFA Cup zitiert.

    Ferguson trainierte von 1986 bis 2013 Manchester United und traf dabei viele gute Entscheidungen. Die gegen Ribery gehört nicht zu seinen besten.

    +++ 16.29 Uhr: Real verlängert mit Juwel +++

    Real Madrid hat den nächsten Spieler langfristig an den Verein gebunden. Nach den Vertragsverlängerungen von Isco, Marcelo, Karim Benzema und Dani Carvajal machten die Königlichen am Sonntag auch die Verlängerung mit Marcos Llorente offiziell.

    Der Nachwuchsspieler unterschrieb einen neuen Vertrag, der ihn bis zum 30. Juni 2021 an den Verein bindet. Der bisherige Kontrakt des 22-Jährigen lief bis Sommer 2018.

    "Ich bin sehr glücklich, meinen Vertrag bei Real Madrid verlängern zu können. Das ist ein Kindheitstraum, Madrid ist der Klub meines Lebens. Ich habe Lust, mich bei diesem Klub zu entwickeln. Real Madrid ist mein Leben", sagte Llorente, der Xabi Alonso als sein Vorbild bezeichnete, auf der Pressekonferenz.

    Llorente lief bislang sechs Mal für die erste Mannschaft auf. In der Spielzeit 2016/17 war der Mittelfeldspieler an Deportivo Alaves ausgeliehen.

    +++ 14.38 Uhr: United jagt Dybala +++

    Manchester United soll das nächste Mega-Angebot für einen Star vorbereiten.

    Wie der Mirror berichtet, sind die Red Devils heiß auf Paulo Dybala von Juventus Turin. Dafür will United die stattliche Summe von 155 Millionen Pfund ausgeben – das wären umgerechnet etwa 175 Millionen Euro.

    Damit würde Dybala Paul Pogba, der ebenfalls von Juventus kam und Romelu Lukaku (vom FC Everton), die beide etwa 100 Millionen Euro gekostet haben, als Rekordtransfer des Klubs ablösen.

    Von den 222 Millionen, die Paris Saint-Germain für Neymar ausgegeben hat, wäre der Dybala-Transfer aber noch etwas entfernt.

    Der Argentinier hat keine Ausstiegsklausel in seinem Vertrag. Juve-Manager Giuseppe Marotta hatte zuletzt erklärt, dass er glaube, Dybala bei einem Wechselwunsch nicht halten zu können.

    +++ 13.20 Uhr: So lief der Poker um Modeste +++

    Während Tianjin Quanjian es im Sommer nicht schaffte, Pierre-Emerick Aubameyang zu sich zu locken, gelang es dem Klub aus der chinesischen Super League, nach wochenlangem Tauziehen Anthony Modeste vom 1. FC Köln loszueisen.

    Klubchef Yuhui Shu erklärte in der Bild am Sonntag, wie es ihm gelang. "Wir haben uns gesucht und gefunden. Wir wollten einen torgefährlichen Stürmer", sagte Shu: "Er ist 29 Jahre alt, hat sein ganzes Leben in Europa gelebt. Er wollte hierher, wollte mal ein neues Umfeld kennenlernen. Ich habe gespürt, dass er unbedingt nach China kommen wollte."

    Die Verhandlungen mit Köln gerieten durch die neue Transfer-Reform ins Stocken. Denn ab dem am 19. Juni mussten alle Vereine aus der Chinese Super League, die mehr Geld für Spieler ausgaben als einnahmen, bei einem Transfer über sechs Millionen Euro den gleichen Betrag in die Förderung des chinesischen Fußballs investieren.

    "Modeste war frustriert, weil es nicht voranging. Ich habe ihn getröstet. Und ihm versprochen, dass ich alles tun werde, um ihn nach Tianjin zu holen", sagte Shu über seinen Neuzugang, der elf Millionen netto pro Saison verdien soll – plus Prämien.

    +++ 12.01 Uhr: Hoffenheim wollte Dortmunds Philipp +++

    Maximilian Philipp ist so etwas wie der Shootingstar der aktuellen Bundesligasaison. Der Stürmer, den Borussia Dortmund im Sommer vom SC Freiburg verpflichtete, hat mit seinen beiden Doppelpacks gegen Köln und Mönchengladbach voll eingeschlagen und auch sonst überzeugt.

    Nicht nur der BVB, auch die TSG Hoffenheim hatte sich um Philipp bemüht.  Das verriet Alexander Rosen, Direktor Profi-Fußball der TSG, am Sonntag im Check24-Doppelpass auf SPORT1.

    "Wir haben es auch versucht und wollten ihn haben. Das war dann bei den im Raum stehenden Summen schnell vorbei", sagte Rosen.

    Dortmund zahlte 17 Millionen Euro für Philipp, inklusive Prämien hätte der Transfer ein Volumen von bis zu 20 Millionen."Er hatte die Ambition, gleich einen großen Schritt zu machen", erklärte Rosen, der dem BVB-Zugang eine große Zukunft zutraut.

    Philipp sei "ein sehr talentierter Spieler, der den Weg in die A-Nationalmannschaft gehen kann", sagte Rosen.

    +++ 11.42 Uhr: Neuer China-Angriff auf Aubameyang +++

    Hans-Joachim Watzke und Michael Zorc drohen bei Borussia Dortmund in den nächsten Transferperioden erneut glühende Telefondrähte. Yuhui Shu, Boss des chinesischen Klubs Tianjin Quanjian, hat einen neuen Angriff auf Pierre-Emerick Aubameyang angekündigt.

    "Ich mag ihn wirklich. Er ist 65 bis 70 Millionen wert. Das würde ich auch bezahlen", sagte Shu der Bild am Sonntag: "Wenn sich die Regeln ändern, werde ich ihn holen."

    Im Sommer hatte es bereits Gerüchte um einen Wechsel zu Real Madrid, dem AC Mailand, Paris Saint-Germain oder eben in die chinesische Super League gegeben.

    Real hakte Aubameyang zuletzt ab, im Bezug auf die Chinesen sprach der 28-Jährige beim französischen Fernsehsender RMC Sport von einer Katastrophe. "Sie sind hierher gekommen, sie sind gegangen, sie sagten, sie würden zurückkommen und sind nicht zurückgekommen. Ich habe sie nicht ernst genommen."

    Shu erklärte nun dagegen, ein Transfer habe im Sommer kurz bevor gestanden. "Ich habe mit den Verantwortlichen des BVB gesprochen, die hatten einem Transfer schon zugestimmt. Er wollte auch kommen. Er wäre auch schon hier, wenn der Verband die Regeln nicht geändert hätte", sagte Shu der Bild am Sonntag.

    Abschließende Verhandlungen zwischen den Vereinen oder gar eine Einigung hat es nach SPORT1-Informationen aber nie gegeben. Aubameyang hatte zwar vom BVB die Zusage erhalten, bei einem passenden Angebot gehen zu können - dieses gab es im Sommer aber von keinem Verein.

  3. 1899 Hoffenheim kann wesentlich früher als erwartet wieder auf Ermin Bicakcic zurückgreifen.

    Der 27 Jahre alte Bosnier hat im ersten Spiel der UEFA Europa League vor zwei Wochen gegen Sporting Braga "nur" eine Kreuzbandzerrung erlitten.

    Zuerst war eine Teilruptur des Kreuzbandes diagnostiziert worden. Statt mehrere Monate fällt Bicakcic nun wohl nur vier Wochen aus.

    Die zweite Europa-League-Partie am Donnerstag gegen Ludogorets Razgrad (ab 19:00 Uhr LIVE im TV und im Livestream auf sport1.de) wird der Abwehrspieler aber verpassen.

  4. Als Jörg Schmadtke zu später Stunde ans Rednerpult trat, brandete in der Kölner Lanxess Arena lauter Applaus auf. Der sportliche Macher des 1. FC Köln genießt bei den Fans spätestens seit der vergangenen Erfolgssaison großes Ansehen, und schnell wurde deutlich: Der Manager hatte etwas zu sagen.

    "Ich habe mich in den vergangenen vier Jahren oft gefragt, wie es sein konnte, dass dieser Klub es nicht geschafft hat, auf Dauer in Ruhe zu arbeiten. Ich konnte es nicht nachvollziehen - seit ein paar Wochen verstehe ich das besser", betonte der gebürtige Düsseldorfer.

    "Man kann mit vielen Kölnern super feiern, wenn alles läuft. Aber wenn es mal schwierig wird, dann gibt es in dieser Stadt einige, die zünden einem die Füße an, während man dabeisteht."

    "Köln kein schwacher Klub"

    Als Tabellenletzter steht der FC bereits öffentlich in der Kritik. Die Situation sei ein neue, meinte Schmadtke und die Ziele eines Klubs "sollten realistisch sein, sonst führen sie zu Enttäuschung".

    Die Bilanz der letzten Jahre sollte eigentlich reichen, "dass wir uns ein gewisses Vertrauen erarbeitet haben", so der FC-Manager.

    In der Tat sprechen die sportliche und auch die wirtschaftliche Bilanz das FC eine eindeutige Sprache: Erstmals seit 25 Jahren spielt der Klub wieder international, und der Umsatz schoss um 22,2 Millionen Euro in die Höhe auf den Rekordwert von 129,2 Millionen Euro.

    Was Schmadtke mit seinen mahnenden Worte also meinte: Nur die Ruhe bewahren! Auch wenn es sportlich in den ersten Spielen noch überhaupt nicht läuft.

    "Der 1. FC Köln ist kein schwacher Klub. Selbstzerfleischung, Selbstmitleid, Selbstaufgabe sind keine Option", rief der 53-Jährige den Fans zu."Wir stehen auf einem Abstiegsplatz, das ist uns in drei Jahren nicht passiert. Wir brauchen Vertrauen. Wir dürfen uns vor der aktuellen Situation nicht verstecken. Wir müssen da durch."

    Schmadtke nimmt Mannschaft in Schutz

    Und das ausdrücklich mit den Spielern, die im Vorjahr in den Europacup gestürmt waren.

    "Aus diesem Team fehlt im Vergleich zur Vorsaison nur ein einziger Stammspieler", sagte Schmadtke. "Sollen wir dieses Jungs alle wegschicken? Ist das nicht mehr eure Mannschaft?"

    Auch den neuen Spielern - unter ihnen Rekordtransfer Jhon Cordoba - traut Schmadtke zu, dem FC sportlich zu helfen. Ihnen diese Qualität nach sechs Spielen abzusprechen, sei "nicht in Ordnung", äußerte er.

    Daher erhofft sich Schmadtke auch von den Mitgliedern weiterhin Vertrauen in die eigene Stärke und in die Leistungsfähigkeit der Mannschaft. "Wir tun alles, dass dieser Verein erfolgreich sein kann, weil er uns am Herzen liegt", sagte der Macher.

    "Wir schlafen nicht zufrieden ein - wir werden aber auch nicht panisch."

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