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  1. Teil zwei der deutsch-italienischen Wochen in der UEFA Europa League: Nach ihren Siegen in der Vorwoche haben die beiden Bundesliga-Vertreter Borussia Dortmund und RB Leipzig in den anstehenden Rückspielen gute Aussichten auf das Achtelfinale. Nach dem 3:2-Erfolg muss der BVB bei Atalanta Bergamo allerdings auf der Hut sein, um den knappen Vorsprung zu verteidigen.

    SPORT1 überträgt das Auswärtsspiel der Borussia am Donnerstag gegen Atalanta Bergamo in der Runde der letzten 32 ab 21.05 Uhr LIVE im TV auf SPORT1.

    BVB mit breiter Brust

    Dortmund kann selbstbewusst zum Zwischenrunden-Rückspiel nach Norditalien reisen: Der BVB ist unter der Regie von Trainer Peter Stöger nach wie vor ungeschlagen und hat die vergangenen vier Pflichtspiele allesamt gewonnen.

    Innenverteidiger Sokratis warnte aber im Gespräch mit SPORT1: "Bergamo ist eine Mannschaft, auf die wir 95 Minuten lang aufpassen müssen."

    Defensiv-Kollege Lukasz Piszczek sieht im Exklusiv-Interview auf SPORT1.de einen klaren Aufwärtstrend, seit der neue Coach die Borussia übernommen hat: "Wir haben die Stabilität gefunden. Der Trainer gibt uns sehr viel mit, gerade durch seine Ruhe. Und wir innerhalb der Mannschaft, wissen auch, dass wir ein gutes Teams sind. Wir werden mit jedem Spiel besser."

    Dass die Dortmunder allerdings noch nicht sehr gefestigt sind, wurde in den vergangenen Wochen ebenfalls immer wieder deutlich. Bestes Beispiel war der knappe 3:2-Heimsieg gegen Bergamo bei dem der BVB zwischenzeitlich 1:2 in Rückstand war.

    "Dass wir zwei Tore bekommen haben, macht es nicht einfacher. Aber sie müssen erst mal gegen uns gewinnen. Klar, Atalanta war in dieser Saison in der Europa League sehr stark. Sie hatten bis zu unserem Spiel noch nicht verloren. Deswegen sollten wir das auch nicht unterschätzen. Wir haben ein schweres Spiel vor der Brust!" bewertet Piszczek die Ausgangslage.

    Stöger kann wieder mit Kapitän Marcel Schmelzer planen, der nach seinem Muskelfaserriss in den Kader zurückkehrt.

    Dank Rückkehrer Marco Reus, Weltmeister Mario Götze und dem formstarken Andre Schürrle kam zuletzt neuer Schwung in die Offensive. Ob Reus, der gerade erst von seinem Kreuzbandriss genesen ist, erneut von Beginn an spielt, ließ Stöger allerdings am Mittwoch offen: "Wir entscheiden morgen. Wenn er sich gut fühlt, ist er aus der Mannschaft nicht wegzudenken." 

    Gespielt wird jedoch nicht in Bergamo. Da die Heimspielstätte von Atalanta nicht den Anforderungen der UEFA entspricht, findet das Spiel im rund 200 km entfernten "Mapei Stadium" in Reggio Emilia statt.

    TV, Online, Radio - SPORT1 ist LIVE am Ball 

    Der Countdown zur besten UEFA Europa League aller Zeiten beginnt bereits ab 19 Uhr im TV auf SPORT1.

    Zeitgleich gibt es im Sportradio SPORT1.fm das Rückspiel zwischen RB Leipzig und dem SSC Neapel zu hören. Dabei wollen die Roten Bullen den Rückenwind des 3:1-Auswärtssieges nutzen und in die nächste Runde einziehen.

    In den Highlights ab 23.00 Uhr werden ausführliche Zusammenfassungen der restlichen Partien mit Top-Teams wie Arsenal, Marseille, Milan, Atletico, Lyon oder Lazio sowie Reaktionen zu den Spielen gezeigt.

    In den Tagen vor und nach den deutsch-italienischen Duellen werden Sie mit Videos, Exklusiv-Interviews, Bildergalerien, Stimmen der Pressekonferenzen und allen wichtigen Informationen auf allen Plattformen von SPORT1 versorgt - getreu dem Motto: Italienische Woche auf SPORT1!

    Die Auslosung für die Runde der letzten 16 in der UEFA Europa League wird am Freitag, 23. Februar, ab 13:00 Uhr im Livestream auf SPORT1.de übertragen.

    Am 22. Februar zeigt SPORT1 zunächst das Gastspiel des BVB in Bergamo ab 21 Uhr LIVE im TV. Der Countdown zur UEFA Europa League Zeiten beginnt bereits ab 19 Uhr. In den Highlights ab 23.00 Uhr werden ausführliche Zusammenfassungen der restlichen Partien mit Top-Teams wie Arsenal, Marseille, Milan, Atletico, Lyon oder Lazio sowie Reaktionen zu den Spielen gezeigt.

  2. Robert Lewandowski hat sich offenbar von seinem Berater Cezary Kucharski getrennt.

    Das berichtet der polnische Journalist Mateusz Borek von Polsat Sport.

    Nach mehr als zehn Jahren beende der Bayern-Stürmer die Zusammenarbeit mit seinem Landsmann und werde vorerst nur noch von Maik Barthel vertreten.

    Kucharski hatte den Angreifer auf seinem Weg vom polnischen Zweitligisten Znicz Pruszkow bis zum FC Bayern begleitet.

    Bereits Anfang Februar hatte es Gerüchte gegeben, wonach Kucharski seinen Klienten bei Real Madrid angeboten habe.

    Damals bestätigte Lewandowski erst nach langem Zögern, das Kucharski noch sein Berater sei.

    Von Gesprächen mit Real wollte er nichts wissen: "Auch das ist ein Gerücht. Das interessiert mich nicht."

  3. Der AS Rom muss in der Champions-League um sein erstes Viertelfinale seit zehn Jahren zittern.

    Der italienische Klub musste sich in Charkiw beim ukrainischen Meister Schachtjor Donezk trotz einer 1:0-Pausenführung mit 1:2 geschlagen geben und steht damit im Rückspiel (13. März) im eigenen Stadion unter Zugzwang.

    Mit einem Traumfreistoß unter die Latte von Roms Tor sorgte der Brasilianer Fred 19 Minuten vor dem Abpfiff für die Entscheidung zugunsten der Gastgeber.

    "Das ist nicht das Ergebnis was wir haben wollten, aber wir leben noch", sagte Rom-Keeper Alisson Becker nach der Partie. Roms Trainer Eusebio Di Francesco erklärte: "Ich bin nicht glücklich mit unserer Einstellung gewesen."

    Ünder stellt Rekord auf

    Sieben Minuten nach der Pause hatte der Argentinier Facundo Ferreyra die Gästeführung durch den türkischen Champions-League-Debütanten Cengiz Ünder (41.), der jüngste türkische Torschütze in der Champions League, ausgeglichen und damit den südamerikanischen Abend im ukrainischen Winter eingeleitet.

    Schon bei ihrem bislang einzigen Einzug ins Viertelfinale der Champions League vor sieben Jahren hatten sich die Osteuropäer gegen Rom durchgesetzt (LIVETICKER zum Nachlesen).

    Rom, in der Vorrunde überraschend Sieger der Gruppe B vor Englands Meister FC Chelsea und Stolperstein für den früheren Champions-League-Finalisten Atletico Madrid, droht durch die Niederlage eine Verlängerung seiner schwarzen Serie in Achtelfinals der Champions League.

    Romas schwarze Serie setzt sich fort

    Keines seiner drei vergangenen Duelle in der ersten K.o.-Runde hatte der italienische Vizemeister gewinnen können. Zuletzt war Rom 2008 durch einen Erfolg über Real Madrid unter die besten Acht in Europas Eliteklasse vorgestoßen (DATEN: Alle Ergebnisse im Überblick)

    Den in der Vorrunde auf heimischem Boden unbesiegt gebliebenen Gastgebern hingegen winkt die zweite Viertelfinal-Teilnahme in der Königsklasse. In seinen beiden vergangenen Achtelfinals war Schachtjor 2013 am späteren Finalisten Borussia Dortmund und zwei Jahre später am deutschen Rekordmeister Bayern München gescheitert.

    Beide Mannschaften boten im ersten Durchgang eine abwechslungsreiche Begegnung. Hochkarätige Chancen waren allerdings die Ausnahme. Eine der besseren Gelegenheiten ließ Edin Dzeko, der später das 1:0 glänzend vorbereitete, in der Anfangsphase nach einer unübersichtlichen Situation im Strafraum der Platzherren ungenutzt.

    Becker pariert glänzend

    Donezk, das in der Gruppenphase immerhin den italienischen Spitzenklub SSC Neapel ausgeschaltet hatte, erhöhte unmittelbar nach Wiederanpfiff zur zweiten Halbzeit den Druck auf die Gäste. Nach Ferreyras Treffer schnürten die Ukrainer Rom phasenweise vor dem Strafraum ein und hatten beste Chancen zur Führung. Doch Roms Torhüter Alisson Becker parierte nach rund eine Stunde zweimal kurz nacheinander glänzend.

    Die im Gegensatz zur ersten Spielhälfte völlig unorganisiert wirkenden Gäste luden Donezk durch zahlreiche Fehler in der Abwehr zwar auch danach geradezu zum Toreschießen ein, doch erst Freds Standardtreffer bestrafte die vielen Nachlässigkeiten bei der Roma.

  4. Der englische Rekordmeister Manchester United muss um das Weiterkommen in der Champions League bangen.

    Nur dank ihres Torhüters David de Gea erreichten die Red Devils im Achtelfinal-Hinspiel beim spanischen Vertreter FC Sevilla zumindest ein 0:0. (LIVETICKER zum Nachlesen)

    "Sie hatten die besseren Chancen im Spiel. Wir haben gut verteidigt, aber der Gegner hat den Ball kontrolliert. Das Ergebnis lässt jedoch alles offen", sagte de Gea, der mit einer spektakulären Parade gegen Luis Muriel (45.+1) eine Niederlage verhinderte: "Es war eine Minute vor dem Ende der ersten Halbzeit und somit ein spielentscheidender Zeitpunkt. Ich habe den Ball gehalten. Darüber bin ich sehr glücklich."

    Um zum insgesamt 14. Mal die Runde der besten Acht zu erreichen, benötigt Manchester im Rückspiel am 13. März einen Sieg im heimischen Old Trafford. (DATEN: Ergebnisse im Überblick)

    "Wenn wir im Rückspiel unentschieden spielen und Tore fallen, sind wir draußen. Wenn wir gewinnen, sind wir weiter", sagte United-Teammanager Jose Mourinho bei BT Sports. "Es ist schwierig. Das Old Trafford vermisst eine große Europapokal-Nacht. Wir hatten in der vergangen Saison das Viertel- und Halbfinale, aber die Europa League hat eine andere Bedeutung."

    Pogba auf der Bank - aber früh gefordert

    Der Portugiese verzichtete zum wiederholten Mal zunächst auf seinen Superstar Paul Pogba. Der französische Nationalspieler, im Sommer 2016 für die damalige Weltrekordablösesumme von 105 Millionen Euro verpflichtet, soll mit einem Transfer zu Real Madrid liebäugeln und sich mit Mourinho überworfen haben. Der portugiesische Star-Trainer versprach dem im Vorfeld vehement: "Alles Lügen!"

    Dennoch bot der 55-Jährige anstelle Pogbas zunächst den Schotten Scott McTominay im Mittelfeld auf. Nach 17 Minuten allerdings kam der frühere Juve-Star ins Spiel, nachdem der Spanier Ander Herrera wegen Oberschenkelbeschwerden nicht mehr mitwirken konnte.

    Auch mit Pogba hatte United im Estadio Ramon Sanchez Pizjuan allerdings viel Mühe mit dem fünfmaligen Europa-League-Gewinner aus Sevilla, für den in der Champions League bislang spätestens im Achtelfinale Endstation war.

    Sevilla verzweifelt an de Gea

    Die Mannschaft von Vincenzo Montella agierte äußerst variabel und setzte mit seinen flinken Offensivkräften um den Argentinier Ever Banega die Gäste aus England vom Anpfiff an unter Druck. Joaquin Correa (28.), Steven N'Zonzi (45.) und Luis Muriel (45.+1) fanden im starken de Gea ihren Meister, nach rund einer Stunde hatte jeder der zehn Feldspieler von Sevilla den spanischen Nationalkeeper mindestens einmal geprüft.

    Der zweimalige Champions-League-Sieger aus Manchester fand gegen die Andalusier, bei denen Johannes Geis nicht im Kader stand, auch nach dem Seitenwechsel kein Rezept.

    Im Angriff hingen die Stars Alexis Sanchez und Romelu Lukaku in der Luft, weil schon der Spielaufbau aus der Abwehr heraus fehlerhaft war. Erst die spät eingewechselten Marcus Rashford und Anthony Martial brachten bei Manchester etwas frischen Wind ins Spiel.

  5. Der FC Bayern steht nach der Heimspiel-Gala gegen Besiktas Istanbul vor dem Einzug ins Viertelfinale der Champions League. Der nicht von Beginn an berücksichtige Arjen Robben sorgt nach der Partie mit einigen Aussagen dennoch für schlechte Stimmung.

    Borussia Dortmund setzt am Donnerstag beim Rückspiel der UEFA Europa League gegen Bergamo auf sein deutsches Offensiv-Trio - mehr gleich in Bundesliga Aktuell ab 23.30 Live im TV auf SPORT1.

    Die Themen der Sendung im Überblick:

    - Trotz 5:0-Gala in der Champions League - Dicke Luft bei Bayern

    - Schürrle - Götze - Reus! Dortmunds Offensiv-Trio bringt das Spektakel zurück zum BVB

    - Weißer Rauch in Leipzig: Der kursioseste Stadionumbau des Jahres

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